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	<title>Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
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	<description>Schlafcoaching und Ausbildung</description>
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	<title>Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
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		<title>Verhindert Stillen das Durchschlafen?</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/verhindert-stillen-das-durchschlafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 07:54:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Kind schläft noch nicht durch und du stillst? Dann solltest du vielleicht mal ans Abstillen denken! Erschrocken über diese Aussage? Ich auch, denn sie wird unglaublich häufig an Stillmamas herangetragen. Im heutigen Blogartikel klären wir gemeinsam auf, woher diese Aussage stammt und wie viel Wahrheit dahintersteckt. Falsche Informationen von Fachkräften In meinen Beratungen höre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-9424 size-full" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Dein Kind schläft noch nicht durch und du stillst? Dann solltest du vielleicht mal ans Abstillen denken!</p>
<p>Erschrocken über diese Aussage?</p>
<p>Ich auch, denn sie wird unglaublich häufig an Stillmamas herangetragen. Im heutigen Blogartikel klären wir gemeinsam auf, woher diese Aussage stammt und wie viel Wahrheit dahintersteckt.</p>
<h2>Falsche Informationen von Fachkräften</h2>
<p>In meinen Beratungen höre ich immer wieder, dass Fachkräfte (z.B. Kinderärzte, Hebammen, Schlafcoaches,…) zum Abstillen raten, wenn das Kind mit 6 Monaten noch nicht durchschläft. Manchmal wird sogar eine <strong>„Durchschlafstörung“</strong> diagnostiziert.</p>
<p>Das Stillen würde dem <strong>Schlafverhalten schaden</strong> und ein <strong>Abstillen führe zu besseren Nächten</strong>.</p>
<p>Wenn einem dies von einer Fachkraft erzählt wird, dann kann das ganz schön <strong>verunsichern</strong>, oder? Denn eigentlich gehen wir ja davon aus, dass sie schon weiß, wovon sie spricht. Und niemand möchte seinem Kind in seiner <strong>Schlafentwicklung schaden</strong>.</p>
<p>Tatsächlich ist dies jedoch gar nicht der Fall. Ein Abstillen führt nur <strong>selten</strong> zu einer Veränderung im Schlafverhalten.</p>
<h2>Erwartungen vs. Realität</h2>
<p>Gerade in der westlichen Welt geht man davon aus, dass Kinder mit ca. 6 Monaten durchschlafen. Doch sind sie dazu überhaupt schon in der Lage?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-9423 " src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530.jpg" alt="" width="673" height="365" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530.jpg 673w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530-480x260.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 673px, 100vw" /></p>
<p>Nein. Die meisten Kinder sind tatsächlich erst mit <strong>drei Jahren</strong> in der Lage durchzuschlafen. Denn dazu wird eine gewisse <strong>Hirnreife</strong> benötigt. Das Problem hierbei ist, dass diesbezüglich viele <strong>Falschinformationen</strong> im Umlauf sind.</p>
<p>Außerdem benötigen Kinder das ganze erste Jahr auch <strong>nachts Nahrung</strong> – manche sogar darüber hinaus. Es kann also sein das du auf Anraten einer Fachkraft abstillst, dein Kind dann jedoch die<strong> Flasche</strong> benötigt. Diese Umstellung ist für viele Stillmamas sehr<strong> anstrengend</strong>.</p>
<h2>Gründe für nächtliches Aufwachen</h2>
<p>Nicht nur das Bedürfnis nach Nahrung kann zum Aufwachen in der Nacht beitragen.</p>
<p>Es gibt einige <strong>körperliche Ursachen</strong>, die auch ärztlich abgeklärt werden sollten, z.B. Erkältungen oder Mittelohrentzündungen. Gerade Ohrenschmerzen werden nachts im Liegen verstärkt und sind für dein Kind höchst schmerzhaft.</p>
<p>Aber es gibt natürlich auch völlig natürliche Gründe, weshalb dein Kind nachts aufwacht. Das <strong>Ausscheidungsbedürfnis</strong> oder die Verarbeitung von <strong>Tageseindrücken</strong> können die Ursache dafür sein.</p>
<p>Es kann außerdem sein, dass dein Kind bei den <strong>Übergängen</strong> der verschiedenen Schlafphasen aufwacht und diesen Prozess noch nicht allein meistern kann. Hierbei sind sie oft länger auf die Unterstützung ihrer Bindungspersonen angewiesen.</p>
<p>Das nächtliche Aufwachen kann auch <strong>emotionale Gründe</strong> haben und z.B. durch die Fremden- oder Trennungsangst verstärkt werden. Die <strong>fehlende</strong> <strong>Objektpermanenz</strong> kann ebenfalls dazu beitragen, dass dein Kind nachts weint und nach dir ruft. Bei einem Baby ist es nämlich so, dass es nicht versteht, dass du dich in der Nähe befindest, wenn es dich nicht mehr sehen kann.</p>
<p><strong>Schmerzen</strong> und <strong>Unwohlsein</strong> können ebenfalls Gründe dafür sein, warum die Nächte nicht erholsam sind. Besonders das <strong>Zahnen</strong> bereitet vielen Kindern und auch Eltern schlaflose Nächte. Gleichzeitig können auch <strong>Krankheiten</strong> wie z.B. Schnupfen und die dadurch erschwerte Atmung beim Schlafen stören.</p>
<p>Je nach <strong>Entwicklungsschritt</strong> wird dein Kind ebenfalls wieder öfters wach und benötigt deine Hilfe, um wieder in den Schlaf zu finden. Denn das neu Erlernte wird vor allem nachts verarbeitet.</p>
<p>Du siehst also: das Stillen ist NICHT dafür verantwortlich, dass dein Kind mit 6 Monaten noch nicht durchschläft. Es kann es schlichtweg einfach noch nicht (natürlich gibt es immer Ausnahmen 😉 ).</p>
<p>Also mach dir keine Sorgen. Solange du dich mit dem Stillen <strong>wohlfühlst</strong>, musst du auch <strong>nichts verändern</strong>! Egal wer dir dazu rät.</p>
<p>Solltest du deine Stillsituation dennoch verändern wollen (z.B Dauernuckeln / Einschlafstillen lösen oder Abstillen), dann schau mal <strong><a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/">hier</a></strong>.</p>
<p>Ganz liebe Grüße,</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-2412 alignleft" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/06/Name.png" alt="" width="191" height="65" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abstillen gegen den Wunsch der Mama</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/abstillen-gegen-den-wunsch-der-mama/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 06:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidet sich eine Mama für das Stillen, dann kommt sie im Laufe ihrer Stillzeit mit vielen Äußerungen aus dem Umfeld in Kontakt. Und diese sind nicht immer positiv. Häufig wird einem erklärt, dass das Stillen die Ursache für irgendwelche Schwierigkeiten ist. Der Kinderarzt gibt dem Stillen die Schuld, dass das Kind nicht durchschläft. Die Kita/Tagesmutter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6898" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Entscheidet sich eine Mama für das Stillen, dann kommt sie im Laufe ihrer Stillzeit mit vielen <strong>Äußerungen aus dem Umfeld</strong> in Kontakt. Und diese sind nicht immer positiv.</p>
<p>Häufig wird einem erklärt, dass das Stillen die <strong>Ursache für irgendwelche Schwierigkeiten</strong> ist. Der <strong>Kinderarzt</strong> gibt dem Stillen die Schuld, dass das Kind <strong>nicht durchschläft</strong>. Die <strong>Kita/Tagesmutter</strong> möchte ein Abstillen der Mama, damit das <strong>Einschlafen</strong> des Kindes <strong>auch in der Einrichtung</strong> klappt. Und manchmal sind sogar die <strong>Papas</strong> gegen das Stillen, weil dies angeblich ihrer <strong>Bindung</strong> zum Kind <strong>schadet</strong>.</p>
<p>Doch ist das Stillen wirklich die Ursache für diverse Schwierigkeiten? Muss man als Mama wirklich gegen den eigenen Wunsch abstillen?</p>
<h2>Stillen führt zum häufigen Aufwachen</h2>
<p>Diese These ist erstmal völliger Quatsch. Im ersten Lebensjahr (und manchmal auch darüber hinaus) ist das Kind auf <strong>nächtliche Mahlzeiten angewiesen</strong>. Es gibt so viele andere Gründe, warum dein Kind nachts aufwacht.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Hunger/Durst</li>
<li>Ausscheidungsbedürfnis</li>
<li>Schmerzen / Krankheit</li>
<li>Übermüdung/zu wenig Schlafdruck</li>
<li>veränderte Einschlafsituation</li>
<li>Übergänge in den nächsten Schlafzyklus</li>
<li>Schlafstörungen</li>
</ul>
<p>Stillen ist also nicht verantwortlich dafür, dass dein Kind nachts häufig erwacht.</p>
<p>In manchen Fällen wird das Stillen zu einer <strong>Schlafgewohnheit</strong>. Was das ist und wie du diese verändern kannst, erfährst du im <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafgewohnheiten/">Blogartikel &#8222;Schlafgewohnheiten&#8220;</a>.</p>
<h2>Abstillen für die Fremdbetreuung</h2>
<p>Auch dies ist nicht notwendig und meist sogar <strong>kontraproduktiv</strong>. Warum? Dein Kind hat bei einer <strong>Eingewöhnung</strong> schon genug <strong>Veränderungen</strong>. Da hilfst du ihm am besten, wenn zu Hause alles wie gewohnt abläuft. Auch die Einschlafbegleitung.</p>
<p>Und noch dazu: Kinder können sehr wohl lernen, dass die Mama zu Hause in den Schlaf stillt und in der Kita klappt es mit XY. Was es hier braucht ist <strong>Vertrauen</strong> und eine <strong>gute Bindung zu den ErzieherInnen</strong>.</p>
<h2>Stillen schadet der Bindung zum Papa</h2>
<p>Folgende Nachricht hat mich von einer Mama erreicht:</p>
<p><em>„Mein Mann macht mir total Druck abstillen zu müssen. Ich sehe aber keinen Grund jetzt auf Zwang komplett abzustillen. Er hat seit langem schon irgendwie ein Problem damit. Er meint wohl, dass das Stillen die Bindung vom Kind zu ihm wohl irgendwie einschränken würde und macht mir immer ein schlechtes Gewissen. Ich weiß echt nicht mehr, wie ich ihm erklären soll, dass es nichts mit dem Stillen zu tun hat.“</em></p>
<p>Meistens ist es tatsächlich der Fall, dass die <strong>Mama eine engere Bindung</strong> zum Kind hat. Dies hat jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Stillen zu tun. Die Mama verbringt i.d.R. einfach die <strong>meiste Zeit</strong> mit dem Kind. Deshalb hat häufiger die Möglichkeit, auf die <strong>Bedürfnisse</strong> des Kindes einzugehen.</p>
<p>Es ist auch erwiesen, dass Mamas <strong>früher auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren</strong>. Da ist es aus kindlicher Sicht ja nur verständlich, dass das Kind hier eher zur Mama geht, um seine Bedürfnisse zu stillen.</p>
<p>Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass der Papa dann keine gute Bindung zum Kind hat. Auch Papas können ihre <strong>Bindung zum Kind stärken</strong> und das geht vor allem mit <strong>Zeit</strong>. Je mehr Zeit er mit dem Kind verbringt, desto stärker wird natürlich auch die Bindung. Unabhängig davon, ob gestillt wird oder nicht. Das würde sonst bedeuten, dass alle Kinder mit Flasche eine bessere Bindung zu ihrem Papa hätten als Stillkinder. Und dem ist natürlich nicht so.</p>
<p>Es spielen mehrere Faktoren wie zum Beispiel <strong>Zeit, Temperament</strong> oder die <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> eine Rolle.</p>
<h2>Papa kann das Einschlafen sonst nicht übernehmen</h2>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6899" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Ein weiterer Irrglaube ist, dass der Papa die Einschlafbegleitung nicht übernehmen kann, weil die Mama stillt.</p>
<p>Wenn dein Kind eine gute Beziehung und Bindung zum Papa hat, dann kann er das natürlich auch übernehmen. Kinder lernen nämlich schnell, bei welcher Person es welche Einschlafbegleitung erhält.</p>
<p>Viele Eltern sorgen sich, weil ihr Kind bei dieser <strong>Veränderung weint</strong>. Das ist jedoch erstmal gar <strong>nicht ungewöhnlich</strong>. Dein Kind wurde bisher nur von dir ins Bett gebracht, vielleicht über Monate oder sogar Jahre hinweg. Es ist also erstmal völlig verständlich, wenn es mit Weinen reagiert. Dein Kind kann nicht verstehen, warum du plötzlich nicht da bist, obwohl es müde ist.</p>
<p>1. Wichtig ist, dass du den beiden die <strong>Chance</strong> gibst, dass sie einen gemeinsamen Weg finden können.<br />
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
2. Eine wichtige Voraussetzungen dabei ist, dass der Papa <strong>überzeugt</strong> ist, dass er die neue Situation gemeinsam mit eurem Kind schaffen wird und er sich dabei wohl fühlt. Denn diese Sicherheit wird sich auch auf euer Kind übertragen.</p>
<p>3. Der <strong>richtige Zeitpunkt</strong> ist ebenfalls sehr wichtig. Seid ihr im Stress oder es stehen gerade noch andere Ereignisse an (z.B. Eingewöhnung oder Krankheit), dann wird eurem Kind diese Veränderung erfahrungsgemäß schwerer fallen.</p>
<p>Du möchtest deine Stillsituation dennoch liebevoll verändern (z.B. Dauernuckeln / Einschlafstillen lösen oder Abstillen)? Dann schau mal <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2412 alignleft" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/06/Name.png" alt="" width="299" height="102" /><br />
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frühes Aufwachen am Morgen</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/fruehes-aufwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 09:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frühes Aufwachen der Kinder kann für alle Familienmitglieder eine ganz schöne Herausforderung darstellen. Es kommt tatsächlich auch gar nicht so selten vor, dass sich Kinder bereits um 5 Uhr morgens melden und noch gar nicht ausgeschlafen sind. Dies macht sich vor allem dadurch bemerkbar, wenn sie kurz darauf wieder müde sind oder gleich nach dem [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/fruehes-aufwachen/">Frühes Aufwachen am Morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6181" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/1.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/1.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/1-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Frühes Aufwachen der Kinder kann für alle Familienmitglieder eine ganz schöne <strong>Herausforderung</strong> darstellen.</p>
<p>Es kommt tatsächlich auch gar nicht so selten vor, dass sich Kinder bereits um <strong>5 Uhr morgens</strong> melden und <strong>noch gar nicht ausgeschlafen</strong> sind. Dies macht sich vor allem dadurch bemerkbar, wenn sie kurz darauf <strong>wieder müde</strong> sind oder gleich nach dem Aufwachen <strong>weinen</strong>.</p>
<p>Heute bekommst du gezeigt, welche vier Punkte zum verfrühten Aufwachen führen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Falscher Einschlafzeitpunkt</h2>
<p>Der falsche Einschlafzeitpunkt ist für viele Schwierigkeiten im Schlafverhalten verantwortlich. Unter anderem auch für frühes Aufwachen am Morgen. Es kann also sein, dass dein Kind zuvor übermüdet war oder noch nicht müde genug, sodass der Schlafdruck fehlt.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Übermüdung</strong></h3>
<p>Bei einer Übermüdung ist die <strong>Wachzeit</strong> zwischen den Schläfchen ist <strong>zu lang</strong>. Dadurch erhält das Kind zu viele Reize, die es nicht verarbeiten kann. Das Stresshormon „Cortisol“ wird ausgeschüttet und Adrenalin kommt hinzu. Dies führt dazu, dass das Kind nicht erholsam schlafen können. Lange Einschlafzeiten, häufiges Aufwachen, nächtliche Wachzeiten und eben auch frühes Aufwachen können folgen.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Zu wenig Schlafdruck</strong></h3>
<p>Ist der Schlafdruck noch nicht ausreichend hoch, dann kann es ebenfalls zu frühem Aufwachen führen. Dein Kind ist dann einfach schon ausgeschlafen und war zuvor <strong>nicht müde genug</strong>.</p>
<p>Eine Hilfe kann hier die Beachtung des <strong>Schlafbedarfs</strong> sein. Der Schlafbedarf ist von Kind zu Kind verschieden und lässt sich auch nicht beeinflussen. Berechnen kannst du diesen mit einem <strong>Schlafprotokoll</strong>. Du schreibst dir für mindestens sieben Tage die jeweilige Schlafdauer deines Kindes auf und teilst diese am Ende durch die Tage der Protokollierung.</p>
<p>An folgendem Beispiel möchte ich es dir erklären:</p>
<p>Dein Kind ist 11 Monate alt und macht noch zwei Tagschläfchen von jeweils 1,5 Stunde. Der Schlafbedarf beträgt 13 Stunden. Geht dein Kind um 19 Uhr ins Bett, dann wird es wahrscheinlich gegen 5 Uhr wieder aufwachen.</p>
<p>Was du jedoch in diesem Fall machen kannst, ist den <strong>Schlaf-Wach-Rhythmus</strong> verschieben. Hier verschiebst du den Schlaf täglich 5-10 Minuten in die gewünschte Richtung. Dies machst du für mind. 14 Tage. So lange dauert es i.d.R., bis sich der kindliche Organismus an die Veränderung gewöhnt. Ganz wichtig: auch der Tagschlaf muss dann an den neuen Rhythmus angepasst werden.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Orientierung an den Wachzeiten</strong></h3>
<p>Versuche also immer gut auf die <strong>Müdigkeitsanzeichen</strong> zu achten. Sollte dein Kind keine Müdigkeitsanzeichen zeigen, dann kannst du dich an folgenden <strong>Wachzeiten</strong> orientieren:<img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6178" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/Wachphasen.png" alt="" width="1432" height="1013" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/Wachphasen.png 1432w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/Wachphasen-1280x905.png 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/Wachphasen-980x693.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/Wachphasen-480x340.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1432px, 100vw" /></p>
<p>Bist du dir unsicher, ob ihr den <a href="https://elopage.com/s/bindungsherz/einschlafzeitpunkt"><strong>richtigen Einschlafzeitpunkt</strong></a> findet? Dieser ist wie gesagt <strong>enorm wichtig</strong>, um frühes Aufwachen am Morgen zu vermeiden. Auch lange Einschlafzeiten, häufiges Aufwachen oder nächtliche Wachphasen können aus dem falschen Einschlafzeitpunkt resultieren.</p>
<p>Und damit du dies zukünftig vermeiden kannst, habe ich <strong><a href="https://elopage.com/s/bindungsherz/einschlafzeitpunkt">hier</a> </strong>etwas für dich. Dadurch schickst du diese Schwierigkeiten mit einem Mal in die Vergangenheit.</p>
<h2></h2>
<h2>3. Ungünstige Schlafumgebung</h2>
<p><strong>Dunkelheit</strong> kann die Schlafqualität positiv beeinflussen. In Dunkelheit wird das Schlafhormon „Melatonin“ ausgeschüttet, welches ein erholsames Schlafen unterstützt.</p>
<p>Da es je nach Jahreszeit morgens früher hell werden kann, kann dies den Schlaf deines Kindes stören. Es kann also sehr hilfreich sein, wenn du das Zimmer ausreichend abdunkeln kannst.</p>
<p>Auch <strong>Geräusche</strong> (z.B. Vogelzwitschern am Morgen) oder unpassende <strong>Temperaturen</strong> können zum Aufwachen deines Kindes führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4. Die Gene</h2>
<p>Gehörst du oder dein/e PartnerIn zu den Frühaufstehern? Ja? Dann kann es sein, dass du dies deinem Kind weitergegeben hast. Denn ob dein Kind ein Frühaufsteher oder Langschläfer ist, liegt ganz oft in den Genen.</p>
<p>Hast du jetzt einfach Pech gehabt? Nein. Du kannst dennoch versuchen, alle oben genannten Faktoren zu berücksichtigen und den Schlaf dadurch positiv zu beeinflussen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6182" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/2.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/2.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/2-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/2-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/05/2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Du möchtest noch mehr Infos zum Baby- und Kleinkindschlaf? Dann folge mir gerne auf <strong><a href="https://www.instagram.com/bindungsherz.schlafberatung/">Instagram</a> </strong>unter <strong><a href="https://www.instagram.com/bindungsherz.schlafberatung/">@bindungsherz.schlafberatung</a></strong></p>
<p>Ich freue mich von dir zu hören!</p>
<p>Ganz liebe Grüße,</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2412 alignleft" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/06/Name.png" alt="" width="299" height="102" /></p>
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		<title>Fremdbetreuung und der Kinderschlaf</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/fremdbetreuung-und-der-kinderschlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 07:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus den verschiedensten Gründen besuchen Kinder eine Fremdbetreuung. Die häufigsten Formen sind dabei die Betreuung in der Kita oder bei der Tagesmutter. Oftmals fällt dann auch der Tagschlaf der Kinder in das Zeitfenster der Betreuung. Dies kann zu einigen Sorgen seitens der Eltern führen. Denn häufig wird ihnen geraten, das Kind schnellstmöglich alleine einschlafen zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2074" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/1-e1620630413834.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Aus den verschiedensten Gründen besuchen Kinder eine Fremdbetreuung. Die häufigsten Formen sind dabei die Betreuung in der Kita oder bei der Tagesmutter. Oftmals fällt dann auch der Tagschlaf der Kinder in das Zeitfenster der Betreuung. Dies kann zu einigen Sorgen seitens der Eltern führen.</p>
<p>Denn häufig wird ihnen geraten, das Kind schnellstmöglich alleine einschlafen zu lassen, damit es dann auch in der Fremdbetreuung gelingt. Doch Kinder sind bis zu einem Alter von ca. drei Jahren auf eine Einschlafbegleitung von ihrer Bindungsperson angewiesen.</p>
<p>Schläft das Kind durch das Stillen ein, dann wird häufig auch zum Abstillen geraten. Ansonsten wisse das Kind gar nicht, wie es in der Fremdbetreuung in den Schlaf finden kann. Doch ist diese Aussage richtig?</p>
<h2>Abstillen für die Fremdbetreuung</h2>
<p>Das Stillen beeinflusst ein erfolgreiches Schlafen in der Fremdbetreuung nicht. Kinder lernen nämlich sehr schnell, wie sie bei welcher Person in den Schlaf finden. Bleibt zu Hause alles beim gewohnten und vertrauten Ablauf, dann wird die Trennung zur Mutter außerdem besser verkraftet.</p>
<p>Abstillen wäre hierbei nur eine zusätzliche Belastung für das Kind. Ein <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/"><strong>Abstillen</strong></a> sollte nur erforderlich sein, wenn die Mama das ausdrücklich wünscht.</p>
<h2>Faktoren für einen guten Schlaf in der Fremdbetreuung</h2>
<p>Einschlafen bedeutet Trennung. Diese sensible Bindungssituation kann Ängste und das damit verbundene Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit auslösen. Die meisten Kinder möchten in dieser Situation zu ihrer primären Bindungsperson (i.d.R. ist das die Mutter). Auch wenn das Kind in wachen Momenten die Anwesenheit anderer Betreuungspersonen genießt, so wird beim Einschlafen nur die Mutter akzeptiert. Soll nun eine andere Person das Kind in den Schlaf begleiten, ist eine sichere Bindung zwischen ihnen erforderlich.</p>
<p>Die Einschlafbegleitung zu Hause ist also nicht entscheidend dafür, ob das Schlafen in der Fremdbetreuung gelingt. Von großer Bedeutung ist die Beziehung und Bindung zwischen den Beteiligten. Zum einen natürlich zwischen dem Kind und seinen BetreuerInnen, zum anderen jedoch auch die Beziehung zwischen den Eltern und den BetreuerInnen. Fühlen sie sich verstanden und wertgeschätzt, dann haben sie der Fremdbetreuung gegenüber positive Gefühle. Diese übertragen sich dann auf das Kind.</p>
<h2>Wichtige Fragen zum Schlafverhalten</h2>
<p>Jede Institution hat ihre Gewohnheiten und Richtlinien, so dass meist nicht alle Bedürfnisse der Familien erfüllt werden können. Entspannung ist neben der Müdigkeit aber die Grundvoraussetzung zum Schlafen. Deshalb sollte der Fokus doch so gut wie möglich auf dem individuellen Wohlbefinden des Kindes liegen. Aus diesem Grund ist die Zeit der Eingewöhnung besonders wichtig.</p>
<p>Außerdem kann ein persönliches Gespräch zwischen der Mama und der Einrichtung bezüglich des Schlafverhaltens des Kindes hilfreich sein. Hierbei können alle wesentlichen Punkte besprochen werden, sodass die BetreuuerInnen besser auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen können. Dies stellt der erste wichtige Schritt für eine angepasste Betreuung dar.</p>
<ul>
<li>Wo schläft das Kind zu Hause? Schläft es im eigenen Bett und/oder im eigenen Zimmer oder bei den Eltern im Zimmer und/oder in deren Bett? Schläft es dort die ganze Nacht oder wechselt es den Schlafplatz?</li>
<li>Wo schläft es ein?</li>
<li>Wie schläft es ein? Alleine? Mit Begleitung? Wer begleitet es? Wie wird es begleitet? Schläft es an der Brust, mit der Flasche oder beim Tragen ein? Gibt es ein anderes festes Einschlafritual?</li>
<li>Wie lange dauert das Einschlafen?</li>
<li>Läuft das Einschlafen entspannt ab oder ist es eine Konfliktsituation?</li>
<li>Wann, wo und wie schläft das Kind tagsüber zu Hause?</li>
<li>Gibt es im Moment größere Herausforderungen (Geburt eines Geschwisterkindes, Trennungen der Eltern, Umzug etc&#8230;) oder Entwicklungsschritte (emotionale, kognitive oder motorische Entwicklung), die das Kind meistern muss?</li>
<li>Welche Wünsche haben die Eltern bezüglich des Tagesschlafes in der Fremdbetreuung?</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2076" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/3-e1620630454247.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/3-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/05/3-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<h2>Auswirkungen auf das Schlafverhalten</h2>
<p>Einschlafen und auch eine Fremdbetreuung sind sensible Trennungssituationen. Beide können sich auch aufeinander auswirken. Das bedeutet, dass mit Beginn der Fremdbetreuung auch die Nächte wieder etwas unruhiger werden können.</p>
<p>Das <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/einschlafschwierigkeiten/"><strong>Einschlafen</strong> </a>kann dem Kind schwerer fallen. Es kann sich regelrecht dagegen wehren, um die Trennung zu den Eltern zu verhindern. Häufiges <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/naechtliches-aufwachen/"><strong>nächtliches Aufwachen</strong></a> kann ebenfalls vorkommen. Das Kind sucht hierbei Bestätigung, dass es nicht alleine ist.</p>
<p>In dieser Übergangszeit kann es sehr sinnvoll sein, das Kind in der Nähe der Eltern schlafen zu lassen. Dadurch kann so viel Sicherheit und Geborgenheit wie möglich vermittelt werden. Diese Nähe hilft dem Kind, die Trennungssituation am Tag besser zu bewältigen.</p>
<p>Wird diese Zeit sowohl in der Kita als auch zu Hause liebevoll begleitet, dann entspannt sich die Situation nach einer gewissen Zeit wieder.</p>
<p>Hast du Fragen zu eurer Schlafsituation und dem Schlafen in der Fremdbetreuung? Schreibe mir gerne eine <strong><a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/kontakt/">Nachricht</a></strong> und wir können eure Situation gemeinsam analysieren und nach möglichen Lösungen suchen.</p>
<h2>Deine Natalie</h2>
<p><strong><a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafberatung/">Hier erfährst du mehr über die Schlafberatung</a></strong></p>
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		<title>Das Geschwisterbett</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/das-geschwisterbett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 19:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Einschlafbegleitung von mehreren Kindern ist oft gar nicht so einfach. Ein Geschwisterbett kann hierfür eine ideale Lösung sein. Aber nicht nur der Einschlafprozess wird dadurch erleichtert. Familien und insbesondere Geschwister können aufgrund vieler positiven Eigenschaften davon profitieren. Müdigkeit und Dunkelheit lösen das Bindungsverhalten aus. Dementsprechend fällt den meisten Kindern das Einschlafen sehr schwer und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2063" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/1-e1618082335147.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/1-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/1-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Die Einschlafbegleitung von mehreren Kindern ist oft gar nicht so einfach. Ein Geschwisterbett kann hierfür eine ideale Lösung sein. Aber nicht nur der Einschlafprozess wird dadurch erleichtert. Familien und insbesondere Geschwister können aufgrund vieler positiven Eigenschaften davon profitieren.</p>
<p>Müdigkeit und Dunkelheit lösen das Bindungsverhalten aus. Dementsprechend fällt den meisten Kindern das Einschlafen sehr schwer und sie sind auf eine Einschlafbegleitung angewiesen. Auch nachts benötigen sie häufig Nähe und Körperkontakt, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Für viele Familien ist deshalb das Familienbett eine ideale Lösung, um den Bedürfnissen aller Familienmitgliedern gerecht zu werden.</p>
<p>Das Geschwisterbett bietet eine passende Möglichkeit, das Familienbett zu beenden. Auch ohne dem Familienbett ist das Geschwisterbett natürlich eine geeignete Alternative, damit Kinder nicht alleine in ihrem Zimmer schlafen müssen. Denn wenn Geschwister gemeinsam schlafen, dann geben sie sich nachts gegenseitig die erforderliche Nähe. Sie fühlen sich sicher, unterstützen sich gegenseitig und sind dadurch weniger auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Natürlich ist es dennoch keine Garantie, dass das Elternschlafzimmer nicht mehr aufgesucht wird. Vor allem bei Krankheit oder einem Albtraum kann das Geschwisterkind nicht die elterliche Nähe ersetzen.</p>
<h2>Ab wann ist ein Geschwisterbett sinnvoll?</h2>
<p>Nach den aktuellen Sicherheitsempfehlungen sollten Kinder im ersten Lebensjahr bei ihren Eltern schlafen. Dadurch wird das Risiko für den plötzlichen Kindstod verringert.</p>
<p>Der früheste Zeitpunkt für den Auszug in das Geschwisterbett ist somit nach dem ersten Geburtstag. Hierbei kommt es jedoch ganz auf das individuelle Nähebedürfnis des Kindes an. Zwischen den Geschwistern sollte außerdem eine gute Bindung vorhanden sein. Wichtig ist hierbei, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen und zu überlegen, ob die Nähe des Geschwisterkindes nachts bereits ausreichend ist.</p>
<p>Für viele Familien macht das Geschwisterbett erst Sinn, wenn nachts nicht mehr gestillt wird. Ansonsten kann es vorkommen, dass sich die Mama nachts mit in das Geschwisterbett legen muss oder das Kind zum Stillen ins Elternschlafzimmer kommt. Hierbei sollte im Vorfeld überlegt werden, was für die Familie angenehm ist.</p>
<h2>Vorteile des Geschwisterbettes</h2>
<ul>
<li>idealer Übergang aus dem Familienbett</li>
<li>vermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit</li>
<li>fördert die Bindung zwischen den Geschwistern</li>
<li>Kinder haben weniger Angst und Albträume</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2065" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/3-e1618082351840.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/3-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/04/3-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<h2>Die Einschlafbegleitung im Geschwisterbett</h2>
<p>Viele Eltern machen sich Sorgen, dass sich die Kinder im Geschwisterbett gegenseitig am einschlafen hindern. Wichtig hierbei ist jedoch, dass das Geschwisterbett keinesfalls die Einschlafbegleitung der Eltern ersetzt.</p>
<p>Wird das Geschwisterbett neu eingeführt, dann ist dies natürlich erstmal sehr aufregend. Es kann durchaus vorkommen, dass die Anfangszeit erstmal turbulent ist, bis sich die Kinder an die neue Situation gewöhnt haben. Nach dieser Zeit gestaltet sich die Einschlafbegleitung jedoch deutlich einfacher, als wenn man die Kinder alleine und getrennt ins Bett bringen muss.</p>
<p>Haben die Geschwisterkinder unterschiedliche Schlafenszeiten, dann kann der Schlaf-Wach-Rhythmus langsam angeglichen werden. Dieser wird täglich 5-10 Minuten in die gewünschte Richtung verschoben, bis beide Kinder zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Es dauert meist ca. 14 Tage, bis sich der kindliche Organismus an diese Veränderung gewöhnt hat.</p>
<h2>Möglichkeiten der Gestaltung</h2>
<p>In der Gestaltung des Geschwisterbettes bist du völlig frei. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und einige Beispiele möchte ich dir heute zeigen:</p>
<ul>
<li>mehrere Kinderbetten nebeneinander stellen und den Spalt mit Schaumstoff füllen</li>
<li>ein größeres gemeinsames Bett für die Geschwister</li>
<li>eine große Matratze auf einem Lattenrost</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass dir der Artikel eine Hilfe war. Schreibe mir gerne, wenn noch weitere Fragen zum Geschwisterbett entstanden sind.</p>
<p>Hast du noch andere Fragen zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf oder benötigst Unterstützung? <a href="http://www.bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafberatung">Hier</a> geht’s zur Schlafberatung.</p>
<p>Bis bald,</p>
<h2>deine Natalie</h2>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/das-geschwisterbett/">Das Geschwisterbett</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Weg zur Schlafberaterin</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/mein-weg-zur-schlafberaterin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 20:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaftrainings]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Du darfst nicht sofort reagieren, wenn deine Tochter weint.“ „Du stillst sie jetzt schon wieder? Du machst dich ja zur Stillsklavin!“ „Sie wacht jede 1 ½ Stunden auf? Natalie, das ist aber nicht normal!“ Dies waren einige Aussagen, die ich in den ersten Wochen nach der Geburt unserer Tochter bekam. Ich habe immer versucht auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Du darfst nicht sofort reagieren, wenn deine Tochter weint.“ „Du stillst sie jetzt schon wieder? Du machst dich ja zur Stillsklavin!“ „Sie wacht jede 1 ½ Stunden auf? Natalie, das ist aber nicht normal!“</p>
<p>Dies waren einige Aussagen, die ich in den ersten Wochen nach der Geburt unserer Tochter bekam. Ich habe immer versucht auf mein Bauchgefühl zu hören. Doch wenn ich ehrlich bin, dann haben mich diese Aussagen auch sehr verunsichert. Damals war ich die erste Mama im Freundeskreis. Ich hatte also noch keine Ahnung, was es mit dem Kinderschlaf auf sich hatte.</p>
<h2>Der Start als verunsicherte Mama</h2>
<p>Und dann kam der Zeitpunkt, an dem meine Tochter nachts immer häufiger aufwachte. Natürlich benötigte sie auch meine Hilfe zum erneuten Einschlafen. Das bedeutete zum Teil alle 30 Minuten stillen. Und ständig hatte ich den Satz im Ohr: „Das ist aber nicht normal.“ Bei jedem Aufwachen wuchs meine Unsicherheit, die Sorgen aber auch die Frustration. Und zusätzlich kam ich durch den Schlafmangel langsam an meine Grenzen. Eine Lösung musste her.</p>
<h2>Eine Lösung musste gefunden werden</h2>
<p>Zu Beginn suchte ich nach Büchern über den Kinderschlaf im Internet. Schnell bin ich auf „Jedes Kind kann schlafen lernen“ gestoßen. Auch im Bekanntenkreis wurde mir dieses Buch empfohlen. Meine Tochter alleine und schreien zu lassen kam für mich allerdings nicht in Frage. Ich war auf der Suche nach Informationen über das Schlafverhalten von Babys. Schnell fand ich eine Fortbildung zu genau diesem Thema. Voller Begeisterung absolvierte ich diese in wenigen Wochen und schnell stand fest: es war noch nicht genug! Durch Zufall bin ich auf die Internetseite von 1001kindernacht gestoßen – ein Ausbildungsinstitut für Schlafberaterinnen.</p>
<p>Die Anmeldung erfolgte zunächst ganz eigennützig. Ich wollte das Schlafverhalten meiner Tochter verstehen und einfach wieder mehr Schlaf. Die Ausbildung begeisterte mich so sehr, dass mein Herzenswunsch bereits in den ersten Wochen entstand: Aufklärung! Es kursieren so viele Mythen und Ammenmärchen um den Baby- und Kleinkindschlaf. Aus ihrem Umfeld erhalten Eltern unzählige Ratschläge und Tipps oder Vergleiche mit anderen Kindern. Letztendlich stehen diese oftmals im Widerspruch zu dem eigenen Bauchgefühl und Unsicherheit entsteht. Es ist mir ein unglaublich großes Anliegen, Eltern aufzuklären und in ihrer Rolle zu bestärken.</p>
<p>Die Zeit der Ausbildung war tatsächlich gar nicht so einfach. Mit kleinem Kind war die freie Zeit nämlich sehr begrenzt. Gelernt wurde während den Schläfchen meiner Tochter oder am Wochenende, wenn mein Mann die Betreuung übernahm. Jede freie Minute wurde zum Lernen genutzt. Nach acht Monaten hielt ich voller Stolz das Zertifikat in den Händen und mein Traum begann.</p>
<h2>Ein Herzenswunsch wird Realität</h2>
<p>Familien zu begleiten, sie zu unterstützen und ihnen zu erholsamen Nächten zu verhelfen erfüllte mich so sehr. Aus diesem Grund machte ich mich noch während meiner Elternzeit selbständig. Anfangs wurde ich gerade von den älteren Generationen belächelt, da meine Tochter ja auch noch nicht „durchschlafe“ und meine Nähe nachts benötigte. Wie sollte ich dann anderen Eltern erklären, wie es richtig funktionieren würde? Dies war nur eine Äußerung von vielen, die mich jedoch nur weiterhin bestärkte. Aufklärung zum Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern ist unglaublich wichtig.</p>
<p>Die Beratungen konnten ausschließlich am Wochenende stattfinden, da ich unter der Woche für meine Tochter da sein wollte. Schnell stand ich vor zwei Problemen. Nachdem ich jede freie Minute für die Beratungen verbrachte, hatte ich kaum noch Zeit für mich und die Familienzeit am Wochenende kam deutlich zu kurz. Noch dazu bekam ich die vielen Beratungsanfragen aufgrund meiner zeitlichen Begrenzung gar nicht alle unter.</p>
<h2>Ein Onlinekurs für euch!</h2>
<p>Wie konnte ich es ermöglichen, mehr Familien zu helfen, allerdings nicht auf Kosten meiner eigenen? Schnell war die Entscheidung gefallen: durch einen Onlinekurs! Doch ich hatte ja überhaupt keine Ahnung, was ich hierbei alles beachten musste, um den Kurs optimal für euch zu gestalten.</p>
<p>Und deshalb bin ich so dankbar, dass ichdamals Caroline Preuss und ihren „ErfolgsKurs“ entdeckte – einen Onlinekurs über Onlinekurse. Denn durch ihren Kurs bekam ich einen Fahrplan zum genauen Vorgehen an die Hand. Für die höchste Qualität und mit Fokus auf eure Zufriedenheit. Und nicht nur das: ich konnte meinen Content für euch optimieren und ein kostenloses Ebook für euch zur Verfügung stellen. Weiterhin war es mir dadurch zusätzlich möglich, einen Newsletter zu gestalten, um noch weitere Tipps und Infos mit euch teilen zu können.</p>
<p>P.S: Falls auch ihr überlegt einen Onlinekurs zu gestalten – neben meiner Herzensempfehlung für den &#8222;Erfolgskurs&#8220; bekommt ihr <a href="https://elopage.com/s/carolinepreuss/erfolgskurs-boni?content_id=114956&amp;pid=23136&amp;prid=2010">hier</a> von Caroline Preuss einen kostenlosen Fahrplan zur Gestaltung eines Onlinekurses.</p>
<p>Habt ihr auch Fragen zum Schlafverhalten eures Kindes oder möchtet eure Schlafsituation verändern?</p>
<p><a href="http://www.bindungsherz-familienbegleitung.de/warteliste-kinderleicht-schlafen">Hier bekommt ihr mehr Infos zum Onlinekurs &#8222;Kinderleicht Schlafen&#8220;</a></p>
<p>Ich wünsche euch entspannte Tage und erholsame Nächte!</p>
<p>Eure Natalie</p>
<p>&nbsp;</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/mein-weg-zur-schlafberaterin/">Mein Weg zur Schlafberaterin</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächtliches Abstillen &#8211; meine persönliche Erfahrung</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 20:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=1931</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich stille meine Tochter nun seit 1 ½ Jahren. In dieser Zeit bekam ich immer wieder Äußerungen aus meinem Umfeld wie: „Dein Kind wird sich daran gewöhnen, dass es nur an der Brust einschlafen kann!“ „Sie muss doch auch mal lernen, alleine einzuschlafen!“ „So kann der Papa sie ja nie ins Bett bringen!“ Und noch [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/">Nächtliches Abstillen – meine persönliche Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1932" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-e1613592142375.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Ich stille meine Tochter nun seit 1 ½ Jahren. In dieser Zeit bekam ich immer wieder Äußerungen aus meinem Umfeld wie: „Dein Kind wird sich daran gewöhnen, dass es nur an der Brust einschlafen kann!“ „Sie muss doch auch mal lernen, alleine einzuschlafen!“ „So kann der Papa sie ja nie ins Bett bringen!“ Und noch einiges mehr. Und sind wir mal ehrlich – jede stillende Mama kennt solche Sprüche. Ich empfand das Stillen zum Einschlafen jedoch immer sehr praktisch und war froh, dass es so einfach ging.</p>
<p>Mit der Zeit stellte ich fest, dass sich tatsächlich eine Schlafgewohnheit entwickelt und meine Tochter das Schlafen mit dem Stillen verknüpft hat. Dies forderte sie also auch nach jedem Aufwachen ein.  Für mich war das in Ordnung. Ihr gab es Sicherheit und Orientierung und für mich bedeutete es extra Kuschelzeit zum Einschlafen und auch nachts wurde ich dadurch kaum wach. Auf die Frage, wie lange ich denn „noch“ stillen möchte, lautete meine Antwort immer: „So lange sie es braucht und für mich in Ordnung ist.“</p>
<p>Und irgendwann gab es Nächte, in denen das nächtliche Stillen plötzlich wieder sehr anstrengend für mich wurde. Das lag nicht am Stillen an sich, sondern daran, dass wir beide nicht zu Ruhe kamen und dann am nächsten Tag völlig müde waren. Immer wieder sagte ich spaßeshalber zu meinem Mann, dass ich nachts jetzt abstillen werde. Aber dann überwiegten doch immer wieder die Vorteile.</p>
<p>Wird das Abstillen nicht vom Kind initiiert, dann erlebt es einen Verlust. Das es darauf mit Weinen oder sogar Wut reagiert, ist also durchaus verständlich. In der Ausbildung zur Schlafberaterin war das Stillen ein großer Themenbereich. Die Theorie des nächtlichen Abstillens bzw. der Veränderung einer Schlafgewohnheit war mir also bekannt.</p>
<p>Auch habe ich bereits viele Mamas bei einer Veränderung der Einschlafgewohnheit erfolgreich begleiten dürfen. Ganz egal ob es hierbei um das Einschlafstillen ging, um das Tragen oder Hüpfen auf dem Ball usw. Ich weiß, dass ein solcher Schritt für Mama und Kind nicht einfach ist und Kinder durchaus auch weinen oder gar wütend reagieren. Umso wichtiger ist deshalb die eigene Haltung. Nur wenn die Mama wirklich sicher ist und zu 100 % hinter ihrer Entscheidung steht, dann kann sie diese Sicherheit auch gegenüber ihrem Kind ausstrahlen. Und dies ist enorm wichtig, um es bestmöglich unterstützen zu können. Ebenfalls sollte eine Strategie überlegt werden, wie mit den möglichen Reaktionen des Kindes umgegangen wird. Und ich war mir einfach nie 100 % sicher, diesen Schritt auch tatsächlich gehen zu wollen und mich dann den Gefühlen meiner Tochter „zu stellen“.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1933" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-e1613592233183.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Und plötzlich war sie dann da – die Nacht, die alles veränderte. Nach stundenlangem Dauernuckeln und Schmerzen wurde es mir irgendwann zu viel. Ich sagte zu meiner Tochter, dass es jetzt keine Milch mehr geben würde und wir einen anderen Weg zum Einschlafen finden werden. Es folgte heftiges Weinen und dies auszuhalten, war für mich alles andere als leicht. Ich versuchte sie zunächst im Bett zu beruhigen. Anschließend fing ich an sie durch das Schlafzimmer zu tragen und letztendlich stillte ich sie zur Beruhigung im Wohnzimmer, da ich das Stillen räumlich vom Schlafen trennen wollte. Kurz bevor sie einschlief, ging ich mit ihr erneut ins Schlafzimmer. Dort begann das Weinen erneut und ich fing an eine Geschichte zu erzählen. Eine Abenteuergeschichte, in der sämtliche Kuscheltiere meiner Tochter vorkamen. Durch das ständige Überlegen der Handlung, konnte ich ruhig bleiben und den Fokus beibehalten. Dadurch konnte ich trotz allem entspannen und irgendwann schlief auch meine Tochter ein.</p>
<p>Mir war bewusst, dass ich diesen Schritt nun auch zu Ende gehen musste, um sie nicht zu verunsichern. Somit beschloss ich also nachts und zum Einschlafen nicht mehr zu Stillen. Vor dem Mittagsschlaf erzählte ich ihr, dass wir jetzt nochmal stillen, weil es im Bett keine Milch mehr geben wird. Das Einschlafen funktionierte ohne eine einzige Träne und mit der Fortsetzung unserer Geschichte. Ich war völlig überrascht, da ich nach der langen Stillzeit mit mehr Widerstand gerechnet hatte. Am Abend erklärte ich ihr das Vorgehen erneut. Ich entschied mich dafür, mit ihr ins Bett zu gehen und nahm Wasser und eine Banane mit, falls sie nachts Hunger oder Durst bekommen würde. Das Einschlafen hat mit der Geschichte ebenfalls wieder toll funktioniert. Das erste Aufwachen nach ca. einer Stunde fiel ihr jedoch sehr schwer. Ich versuchte sie mit der Geschichte zu beruhigen, doch es klappte einfach nicht. Nach ca. 25 Minuten bot ich ihr die Banane an. Und ich glaube sie war völlig überrascht, da sie sofort verstummte. Sie aß tatsächlich die halbe Banane und schlief danach ein.</p>
<p>Seither klappt das Ein- und Weiterschlafen ohne Stillen. Die ersten Nächte bin ich gemeinsam mit ihr ins Bett gegangen. Mir war es wichtig sofort bereit zu sein und auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Es gab mir auch zusätzliche Sicherheit in meinem Handeln.</p>
<p>Ich bin nach wie vor immer noch total überrascht wie gut sie das angenommen hat und unglaublich stolz auf uns beide. Es ist nämlich nicht nur für unsere Kinder eine große Veränderung und ein großer Schritt. Auch heute erzähle ich ihr vor dem ins Bett bringen, dass es jetzt nochmal eine Milch gibt und wir dann ins Bett gehen, in dem nicht mehr gestillt wird. Das Stillen vor dem Schlafen gehen hat sich zu einem neuen und schönen Ritual etabliert und ich genieße diese extra Kuschelzeit sehr.</p>
<h2>Nächtliches Abstillen &#8211; eine Lösung für alles?</h2>
<p>Ich möchte dir noch auf den Weg mitgeben, dass Abstillen NICHT automatisch zu besseren Nächten oder gar zum Durchschlafen verhilft. Leider zählt dies zu den vielen Mythen beim Kinderschlaf. Wach werden Kinder nämlich nach wie vor, sie können jedoch auf eine andere Art und Weise wieder in den Schlaf finden.</p>
<p>Meine Tochter schafft die Übergänge jetzt tatsächlich besser als zuvor. Ihr reicht der nächtliche Körperkontakt. Wird sie nachts weinend wach, dann dauert es allerdings länger, um sie wieder zu beruhigen. Dies führt natürlich auch zu längeren Wachphasen für mich. Für mich persönlich war die Trennung von Stillen und Schlafen dennoch die richtige Entscheidung zum richtige Zeitpunkt.</p>
<h2>Möchtest du ebenfalls abstillen, weißt aber nicht wie?</h2>
<p>Vielleicht hilft dir meine persönliche Erfahrung auch bei deiner Situation weiter. Bist du dir dennoch unsicher? Wünscht du dir eine <strong>gute Vorbereitung</strong> und eine<strong> liebevolle Begleitung</strong> deines Kindes? Du möchtest abstillen und die <strong>Bindung</strong> zu deinem Kind weiterhin <strong>stärken</strong>? Es soll auf die <strong>Bedürfnisse</strong> von dir UND deinem Kind eingegangen werden?</p>
<p>Dann zeige ich dir <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/"><strong>hier</strong></a> gerne wie du dabei vorgehen kannst.</p>
<p>Deine Natalie</p>
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		<title>Schlafgewohnheiten</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafgewohnheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 10:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Pass bloß auf, dass dein Kind nicht daran gewöhnt, immer nur an der Brust oder beim Tragen einzuschlafen!&#8220; Ein Satz, den Eltern immer wieder zu hören bekommen. Bei dem Thema Schlafgewohnheiten erhalten Eltern unzählige Tipps und Ratschläge. In den meisten Fällen sind sie auch gar nicht böse gemeint. Doch sind wir mal ehrlich, sie helfen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1324" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-1.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-1.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&#8222;Pass bloß auf, dass dein Kind nicht daran gewöhnt, immer nur an der Brust oder beim Tragen einzuschlafen!&#8220; Ein Satz, den Eltern immer wieder zu hören bekommen. Bei dem Thema Schlafgewohnheiten erhalten Eltern unzählige Tipps und Ratschläge. In den meisten Fällen sind sie auch gar nicht böse gemeint. Doch sind wir mal ehrlich, sie helfen uns Eltern nur selten weiter.</p>
<p>Jedes Kind und jede Familiensituation ist individuell. Genauso verhält es sich auch mit dem Kinderschlaf. Außenstehende erhalten (wenn überhaupt) nur eine kleine Momentaufnahme von dem, was du als Mama oder Papa den ganzen Tag bzw. die ganze Nacht leistest. Und ja, dein Baby wird sich vermutlich an eine Einschlafbegleitung gewöhnen.</p>
<p>Es handelt sich hierbei um eine Schlafgewohnheit oder auch Schlafassoziation. Das heißt, dein Kind hat zum Beispiel das Schlafen mit dem Stillen oder dem Tragen verknüpft. Diese Schlafgewohnheit wird dann zum Einschlafen und häufig auch beim nächtlichen Aufwachen benötigt, um wieder in den Schlaf zu finden.</p>
<h2>Ist eine Schlafgewohnheit denn schlecht?</h2>
<p>Ganz und gar nicht! Denn sie können dein Kind entspannen und für Sicherheit sorgen. Stell dir vor, du müsstest dich jeden Abend wieder auf eine neue Einschlafsituation einstellen. Das ist alles andere als entspannend.</p>
<p>Das Einschlafen ist für Kinder eine schwierige Situation, die mit Unsicherheit und Trennungsgefühlen verbunden ist. Ein regelmäßiger Ablauf kann hierbei hilfreich sein. Kinder und vor allem Babys lieben feste Abläufe. Sie wissen gerne genau, welcher Schritt als nächstes folgt. Ist das Einschlafen mit Körperkontakt und Nähe verbunden, dann schafft dies ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und wird dadurch erheblich erleichtert. Die Sorge, dass Kinder dadurch nicht selbständig werden oder in ihrer Schlafentwicklung gehindert werden, ist völlig unbegründet.</p>
<p>Du und dein Kind fühlen sich mit dem Stillen, Tragen, Wippen, Kuscheln (oder welche Schlafgewohnheiten dein Kind auch immer entwickelt hat) wohl? Dann ist das doch toll! Macht weiter so und lass dich nicht verunsichern. Denn nur du weißt, was das Beste für dich und dein Kind ist.</p>
<h2>Wenn die Schlafgewohnheit zum Problem wird</h2>
<p>Schlafassoziationen können in vielen Fällen jedoch für die Eltern ein Problem werden. Vor allem wenn sie an einem Punkt abgekommen sind, an dem diese zu einer Belastung geworden sind. Das nächtliche Tragen wird anstrengend, das lange Hüpfen auf dem Gymnastikball hält einem selber vom Schlafen ab.</p>
<p>Die Schlafgewohnheit darf von dir natürlich jederzeit geändert werden, wenn du dich damit nicht mehr wohl fühlst. Da diese Änderung i.d.R. jedoch gegen den Willen des Kindes erfolgt, wird es nicht reibungslos verlaufen. Das Kind erlebt einen Verlust und es einige Zeit dauert, bis diese Änderung angenommen wird. Besonders wichtig ist dabei die eigene Haltung und eine liebevolle Alternative, die ebenfalls mit Körperkontakt verbunden ist.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1323" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<h2>3 Fragen vor der Veränderung der Schlafgewohnheit</h2>
<p>Drei Fragen solltest du dir unbedingt vorher beantworten, bevor du die Schlafgewohnheit deines Kindes änderst.</p>
<p><strong>Ist die Schlafassoziation für dich oder dein Kind zu einer Belastung geworden?</strong></p>
<p>Du fühlst dich mit der Schlafassoziation deines Kindes nicht mehr wohl? Es ist anstrengend geworden, fühlt sich nicht mehr stimmig an? Du bist davon sehr erschöpft und du empfindest es als eine Belastung? Vielleicht hast du zusätzlich das Gefühl, dass auch dein Kind damit nicht mehr so gut zurechtkommt? Dann ist dies ein wirklich guter Grund, warum du dich Schlafgewohnheit deines Kindes ändern solltest. Bevor du damit anfängst, solltest du dir noch zwei weitere Fragen beantworten.</p>
<p><strong>Kannst du eure aktuelle Situation durch eine einfache Veränderung positiv beeinflussen?</strong></p>
<p>Du hast dir Gedanken gemacht und festgestellt, dass die Schlafgewohnheit deines Kindes zu einer Belastung geworden ist? Als nächsten Schritt solltest du dir überlegen, welche Alternative du deinem Kind anbieten kannst. Es sollte eine einfache Veränderung sein. Denn stell dir vor, statt dem nächtlichen Wackeln auf den Beinen müsstet du zukünftig immer auf dem Gymnastikball hüpfen? Wäre dies wirklich eine Verbesserung deiner Situation? Du solltest dir für euch eine Alternative überlegen, die leicht umzusetzen ist und zu einer besseren Erholung für euch führt.</p>
<p><strong>Bist du wirklich bereit für eine Veränderung?</strong></p>
<p>Jetzt kommen wir zum letzten und wohl wichtigsten Schritt – deine Haltung! Eine Veränderung, die nicht vom Kind ausgeht, verläuft i.d.R. nicht reibungslos. Dein Kind hat sich an seine Schlafassoziation gewöhnt und erlebt bei einer Veränderung einen Verlust. Was ist wichtig? Ihm die nötige Sicherheit zu geben, dass dennoch alles in Ordnung ist. Hierfür ist es enorm wichtig, dass du diese Sicherheit ausstrahlst und deinem Kind den nötigen Halt gibst. Du musst also zu 100 % hinter deiner Entscheidung stehen. Bist du verunsichert, weil dein Kind plötzlich weint und du fragst dich, ob du nicht vllt doch zum gewohnten Einschlafstillen zurückkehren sollst? Kinder merken jede Unsicherheit und der Ablauf wird für sie erheblich schwieriger.</p>
<p>Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn gerne mit anderen.</p>
<p>Bist du dir noch unsicher und wünscht dir Begleitung bei der Veränderung eurer Schlafgewohnheit? Gerne unterstütze ich dich dabei! In meinem <a href="https://elopage.com/s/bindungsherz/webinar-schlafgewohnheiten/payment">Webinar &#8222;Schlafgewohnheiten verändern&#8220;</a> zeige ich dir verschiedene Schritt-für-Schritt-Anleitungen für eine erfolgreiche Veränderung.</p>
<p>Deine Natalie</p>
<p><a href="https://elopage.com/s/bindungsherz/webinar-schlafgewohnheiten">Hier erfährst du mehr über das Webinar</a></p>
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		<title>Einschlafschwierigkeiten</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/einschlafschwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 09:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Einschafen bedeutet Trennung.&#8220; Einschlafen ist ein sensibler Bindungsprozess. Müdigkeit und Dunkelheit lösen das Bindungsverhalten aus. Dein Kind benötigt deine Nähe, damit es sich sicher und geborgen fühlen kann. Gleichzeitig bedeutet Einschlafen auch Trennung. Es ist also nicht verwunderlich, dass Kindern das Loslassen oftmals schwerfällt und sie versuchen, das Einschlafen so lange wie möglich hinauszögern. Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1315" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Text-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></h2>
<p>&#8222;Einschafen bedeutet Trennung.&#8220;</p>
<p>Einschlafen ist ein sensibler Bindungsprozess. Müdigkeit und Dunkelheit lösen das Bindungsverhalten aus. Dein Kind benötigt deine Nähe, damit es sich sicher und geborgen fühlen kann. Gleichzeitig bedeutet Einschlafen auch Trennung. Es ist also nicht verwunderlich, dass Kindern das Loslassen oftmals schwerfällt und sie versuchen, das Einschlafen so lange wie möglich hinauszögern. Du bist der sichere Hafen für dein Kind. Eine liebevolle Einschlafbegleitung kann ihm helfen, diesen sensiblen Bindungsprozess erfolgreich zu meistern.</p>
<h2>2 Gründe, warum das Einschlafen länger dauern kann</h2>
<p>Dauert das Einschlafen deines Kindes sehr lange? Du weißt nicht woran es liegt? Zwei Gründe könnten dafür verantwortlich sein.</p>
<p><strong>1. Grund: zu wenig Schlafdruck</strong></p>
<p>Liegt kein ausreichender Schlafdruck vor, dann ist dein Kind einfach nicht müde genug, damit es auch schlafen kann. Fehlender Schlafdruck macht sich dadurch bemerkbar, dass dein Kind lieber spielen möchte. Die Einschlafzeit dauert sehr lange und dein Kind wacht kurz darauf wieder auf und wirkt ausgeschlafen. Auch nächtliche Wachphasen können ein Zeichen auf einen geringen Schlafdruck sein.</p>
<p><strong>2. Grund: Übermüdung</strong></p>
<p>Sind die Wachphasen deines Kindes zu lange, dann wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Die Übermüdung und der damit verbundene Stress kann zu Einschlafschwierigkeiten führen. Übermüdung macht sich häufig durch das Quengeln oder Weinen deines Kindes bemerkbar. Entweder schläft es dann vor lauter Erschöpfung in kürzester Zeit ein oder es kämpft regelrecht gegen das Einschlafen. Häufiges Aufwachen in der Nacht kann ein Zeichen für eine Übermüdung deines Kindes sein.</p>
<h2>Übermüdung</h2>
<p>„Lass dein Kind länger wach, dann schläft es schneller ein und schläft auch länger.“ Hast du diesen Ratschlag auch schon mal erhalten? Stimmt er denn?</p>
<p>An dieser Stelle muss ich dir leider sagen, dass es sich hierbei um einen Mythos handelt. Denn längere Wachzeiten führen keineswegs zu einem besseren Schlaf. Ganz im Gegenteil! Je nach Alter deines Kindes kann es nur eine begrenzte Zeit am Stück wach sein. Natürlich kann man diese Wachzeit überschreiten. Dies führt allerdings dazu, dass die Tageseindrücke für dein Kind zu viel werden und infolgedessen das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird.</p>
<p>Und was viele nicht wissen: Übermüdung kann ein Grund dafür sein, warum dein Kind lange Einschlafzeiten hat und nachts häufig aufwacht. Es bewirkt also genau das Gegenteil.</p>
<p>Was kannst du also machen? Versuche die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu beachten und sorge für ausreichend Schlafmöglichkeiten am Tag.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1313" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen1.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen1.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<h2>Müdigkeitsanzeichen erkennen</h2>
<p>Stimmst du mir zu, dass es gar nicht immer so einfach ist, die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu erkennen und richtig zu deuten?</p>
<p>Was viele nicht wissen, auch hier sind Kinder völlig unterschiedlich. Nicht jedes Kind reibt sich die Augen oder wird weinerlich, wenn es müde ist. Es kann auch sein, dass dein Kind gar keine Müdigkeitsanzeichen zeigt, weil es von den Tageseindrücken abgelenkt ist.</p>
<p><strong>Mögliche Müdigkeitsanzeichen können sein:</strong></p>
<ul>
<li>Gähnen</li>
<li>sich kratzen</li>
<li>Augenreiben</li>
<li>Ohrenzupfen</li>
<li>fehlende Koordination</li>
<li>langsame Reaktion</li>
<li>vermehrter Körperkontakt</li>
<li>vermehrtes Stillen</li>
<li>Unruhe</li>
<li>quengeln oder weinen</li>
</ul>
<p>Du bist dir unsicher, welche Müdigkeitsanzeichen dein Kind zeigt? Beobachte dein Kind in den nächsten Tagen ganz genau und versuche diese zu erkennen. Es kann einige Zeit in Anspruch nehmen, bis du es herausgefunden hast.</p>
<h2>Warum das Einschlafstillen länger dauern kann</h2>
<p>Du möchtest dein Kind zum Schlafen bringen und die Einschlafbegleitung dauert sehr lange? Du hast das Gefühl, dein Kind lässt die Brust gar nicht mehr los? Du bist stundenlang mit Stillen beschäftigt? Du stimmst mir sicherlich zu, dass ein langes Einschlafstillen manchmal wirklich anstrengend sein kann. Doch dafür gibt es gute Gründe.</p>
<p><strong>1. Wachstumsschübe</strong><br />
Dein Kind wächst und es saugt sehr lange, um die Milchproduktion anzuregen und die benötigten Kalorien zu erhalten. Die Stilldauer wird sich aber wieder verkürzen, sobald die Milch besser fließt.</p>
<p><strong>2. Veränderungen</strong><br />
Dein Kind macht gerade große äußere oder innere Veränderungen durch. Das Stillen gibt ihm hierbei das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, denn du bist sein sicherer Hafen.</p>
<p><strong>3. Trennung</strong><br />
Einschlafen ist eine Trennungssituation. Das Einschlafstillen kann also länger dauern, weil dein Kind die Trennung von dir verhindern möchte.</p>
<h2><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1314" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen2.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen2.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen2-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Rahmen2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></h2>
<h2>3 Tipps die deinem Kind beim Einschlafen helfen können</h2>
<p>Alleine einschlafen können Kinder bereits mit wenigen Monaten. FALSCH! Einschlafen bedeutet Trennung und ist ein sensibler Bindungsprozesse. Deshalb sind Kinder auch erst in einem Alter von ca. 3 Jahren dazu in der Lage, diese Situation alleine zu bewältigen.</p>
<p>Es gibt drei Möglichkeiten, wie du deinem Kind helfen kannst, entspannt und vertrauensvoll einzuschlafen.</p>
<p><strong>1.Körperkontakt</strong><br />
Deine Nähe gibt deinem Kind das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Dadurch werden außerdem Glückshormone im kindlichen Gehirn ausgeschüttet.</p>
<p><strong>2. Die eigene Haltung</strong><br />
Eine lange Einschlafbegleitung kann manchmal sehr anstrengend sein. Versuche dich dennoch zu entspannen. Denn deine Gefühle übertragen sich auf dein Kind. Bist du gestresst, dann nimmt es u.a. deinen schnelleren Herzschlag wahr und merkt, dass etwas nicht stimmt. Das Einschlafen wird dadurch erheblich erschwert, denn Entspannung ist eine Grundvoraussetzung zum Einschlafen.</p>
<p><strong>3.Verständnis</strong><br />
Habe Verständnis und Geduld. Dein Kind zögert das Einschlafen nicht hinaus, weil es dich ärgern will. Das Einschlafen ist ein sensibler Bindungsprozess und fällt deinem Kind nicht leicht. Je enger die Bindung, desto schwerer fällt die Trennung. Versuche auf die Bedürfnisse deines Kindes einzugehen und die Situation liebevoll zu begleiten.</p>
<h2>3 Fehler, die vor dem Einschlafen vermieden werden sollten</h2>
<p>Erfahre jetzt, welche Fehler du vermeiden solltest, damit dein Kind gut schläft!</p>
<p>Zunächst sollten Gefühle wie Angst, Panik oder Unsicherheit vermieden werden. Stress am Abend führt dazu, dass das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird. Dies erschwert das Einschlafen und hindert dein Kind daran, entspannt zu schlafen. Wichtig ist, dass dein Kind Sicherheit und Geborgenheit erfährt und somit den Schlaf mit positiven Gefühlen verknüpfen kann.</p>
<p>Eine fehlende Orientierung kann ebenfalls zu Unsicherheit bei deinem Kind führen. Bei einer wechselnden Abendgestaltung kann es passieren, dass dein Kind nicht runterfahren und sich auf den Schlaf vorbereiten kann. Routinen und Rituale können dabei helfen.</p>
<p>Auch eine Reizüberflutung verursacht Stress. Zum Beispiel laute Musik, grelles Licht und Blaulicht sollten abends vermieden werden. Wenig Reize, Ruhe und Entspannung fördern einen erholsamen Schlaf.</p>
<p>Einer der häufigsten Gründe für unruhiges Schlafen ist, dass der Schlafbedarf des Kindes falsch eingeschätzt wird. Wie bereits erwähnt ist es hierbei wichtig, gut auf die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu achten und den Schlaf daran zu orientieren.</p>
<p>Du wünschst dir eine harmonische und liebevolle Einschlafsituation? Ohne Stress und Tränen? Dann hole dir noch heute das <a href="https://elopage.com/s/bindungsherz/entspannt-einschlafen-ebook">eBook &#8222;Entspannt Einschlafen&#8220;</a>. Dort erfährst du, wann der perfekte Einschlafzeitpunkt für dein Kind ist und wie du eine Einschlafbegleitung findest, mit der du dich wohlfühlst.</p>
<p>Ganz liebe Grüße,</p>
<p>Deine Natalie</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/einschlafschwierigkeiten/">Einschlafschwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächtliches Aufwachen</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/naechtliches-aufwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2020 16:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=1281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dein Baby wacht oft auf und benötigt deine Hilfe beim Einschlafen? In unserer Gesellschaft hat man folgende Erwartungen an den Schlaf des Babys – mit 4 Monaten schläft es durch und mit 6 Monaten schläft es alleine. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Erst in einem Alter von ca. 3 Jahren sind Kinder in der [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/naechtliches-aufwachen/">Nächtliches Aufwachen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-1300 size-full" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Aufwachen.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Aufwachen.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Aufwachen-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/12/Aufwachen-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Dein Baby wacht oft auf und benötigt deine Hilfe beim Einschlafen?</p>
<p>In unserer Gesellschaft hat man folgende Erwartungen an den Schlaf des Babys – mit 4 Monaten schläft es durch und mit 6 Monaten schläft es alleine. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Erst in einem Alter von ca. 3 Jahren sind Kinder in der Lage, alleine ein- und durchzuschlafen (natürlich gibt es Ausnahmen).</p>
<p>Aber warum wacht dein Kind nachts so oft auf? Es gibt einige körperliche Ursachen, die auch ärztlich abgeklärt werden sollten, z.B. Erkältungen oder Mittelohrentzündungen. Gerade Ohrenschmerzen werden nachts im Liegen verstärkt und sind für dein Kind höchst unangenehm. Aber es gibt natürlich auch völlig natürliche Gründe, weshalb es nachts aufwacht. Hunger, Durst, Ausscheidungen oder die Verarbeitung von Tageseindrücken können die Ursache dafür sein.</p>
<p>Es kann außerdem sein, dass dein Kind bei den Übergängen der verschiedenen Schlafphasen aufwacht und diesen Prozess noch nicht alleine schafft. Es ist hierbei auf deine Unterstützung angewiesen. Bei Kindern beträgt ein Schlafzyklus ca. 50 Minuten.</p>
<p>Das nächtliche Aufwachen kann auch emotionale Gründe haben und z.B. durch die Fremden- oder Trennungsangst verstärkt werden. Die fehlende Objektpermanenz kann ebenfalls dazu beitragen, dass dein Kind nachts weint und nach dir ruft. Bei einem Baby ist es nämlich so, dass es nicht versteht, dass du dich in der Nähe befindest, wenn es dich nicht mehr sehen kann.</p>
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<h2>Gründe für das nächtliche Aufwachen</h2>
<p>Stimmst du mir zu, dass das nächtliche Aufwachen deines Kindes also durchaus begründet ist?</p>
<p>Gerade in den ersten Lebensmonaten benötigt ein Baby noch viele Mahlzeiten, da sein Magen noch sehr klein ist. Generell ist es das ganze erste Lebensjahr auch nachts auf Nahrung angewiesen. Die Wachstumshormone werden nämlich überwiegend zu dieser Tageszeit ausgeschüttet.</p>
<p>Aber es gibt noch weitere Gründe, die für das nächtliche Aufwachen deines Kindes verantwortlich sein können.</p>
<p>Gerade die Temperatur kann deinem Kind zu schaffen machen. Die ideale Raumtemperatur liegt bei 18 Grad. Ist deinem Kind zu warm oder zu kalt, dann kann dies eure Nacht beeinflussen. Dies kannst du sicherlich nachvollziehen, denn wer kann schon gut schlafen, wenn er schwitzt oder friert?</p>
<p>Aber auch eine volle Windel oder das Ausscheidungsbedüfnis kann zum Aufwachen führen und deinem Kind das Weiterschlafen erschweren.</p>
<p>Schmerzen und Unwohlsein können ebenfalls Gründe dafür sein, warum die Nächte nicht erholsam sind. Besonders das Zahnen bereitet vielen Kindern und auch Eltern schlaflose Nächte. Tagsüber sind die Kinder aufgrund der Tageseindrücke abgelenkt und nehmen den Zahnungsschmerz nicht so wahr, wie in der Stille und im Liegen. Aber auch Krankheiten wie z.B. Schnupfen und die dadurch erschwerte Atmung stören beim Schlafen.</p>
<p>Je nach Entwicklungsschritt wird dein Kind ebenfalls wieder öfters wach und benötigt deine Hilfe, um wieder in den Schlaf zu finden. Denn das neu Erlernte wird vor allem nachts verarbeitet.</p>
<h2>Mythos Übermüdung</h2>
<p>„Lass dein Kind länger wach, dann schläft es schneller ein und schläft auch länger.“ Stimmt das?</p>
<p>An dieser Stelle muss ich dir leider sagen, dass es sich hierbei um einen Mythos handelt. Denn längere Wachzeiten führen keineswegs zu einem besseren Schlaf. Ganz im Gegenteil!</p>
<p>Je nach Alter deines Kindes kann es nur eine begrenzte Zeit am Stück wach sein. Natürlich kann man diese Wachzeit überschreiten. Dies führt allerdings dazu, dass die Tageseindrücke für dein Kind zu viel werden und infolgedessen das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird.</p>
<p>Und was viele nicht wissen: Übermüdung kann ein Grund dafür sein, warum dein Kind nachts häufig aufwacht. Es bewirkt also genau das Gegenteil.</p>
<p>Was kannst du also machen? Versuche die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu beachten und sorge für ausreichend Schlafmöglichkeiten am Tag.</p>
<h2>Schlafstörungen als Gründe für das nächtliche Aufwachen</h2>
<p>Wusstest du, dass ein Kind tatsächlich „Schlafstörungen“ haben kann? Man bezeichnet diese Schlafstörungen auch als kindliche Parasomnien.</p>
<p><strong>Was ist ein Albtraum?</strong></p>
<p>Er entsteht in der REM-Phase, also der Traumschlafphase und kommt in der zweiten Nachthälfte vermehrt vor. Hat dein Kind einen Albtraum, dann lässt es sich von dir wecken und auch beruhigen. Es wird dir wahrscheinlich von angsterregenden Trauminhalten berichten. Die Ursache von Albträumen ist häufig psychischer Stress.</p>
<p><strong>Was ist der Nachtschreck?</strong></p>
<p>Hierbei erwacht dein Kind schreiend kurz nach dem Einschlafen bzw. in der ersten Nachthälfte. Es lässt sich nicht wecken und ist nicht ansprechbar. Der Nachtschreck dauert ca. 15 – 20 Minuten und häufig treten hierbei auch Halluzinationen auf. Am nächsten Morgen kann sich dein Kind meist nicht mehr daran erinnern.</p>
<h2>Was braucht dein Kind für einen guten Schlaf?</h2>
<p>Erfahre jetzt, welche Fehler du vermeiden solltest, damit dein Kind gut schläft!<br />
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Zunächst sollten Gefühle wie Angst, Panik oder Unsicherheit vermieden werden. Stress am Abend führt dazu, dass das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird. Dies erschwert das Einschlafen und hindert dein Kind daran, entspannt zu schlafen. Wichtig ist, dass dein Kind Sicherheit und Geborgenheit erfährt und somit den Schlaf mit positiven Gefühlen verknüpfen kann.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
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Eine fehlende Orientierung kann ebenfalls zu Unsicherheit bei deinem Kind führen. Bei einer wechselnden Abendgestaltung kann es passieren, dass dein Kind nicht runterfahren und sich auf den Schlaf vorbereiten kann. Routinen und Rituale können dabei helfen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
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Auch eine Reizüberflutung verursacht Stress. Zum Beispiel laute Musik, grelles Licht und Blaulicht sollten abends vermieden werden. Wenig Reize, Ruhe und Entspannung fördern einen erholsamen Schlaf.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
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Einer der häufigsten Gründe für unruhiges Schlafen ist, dass der Schlafbedarf des Kindes falsch eingeschätzt wird. Wichtig ist hierbei, gut auf die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu achten und den Schlaf daran zu orientieren.⠀⠀⠀⠀</p>
<h2>3 Strategien für einen besseren Schlaf</h2>
<p>Diese drei Strategien können dir helfen, für einen besseren Schlaf deines Kindes zu sorgen:</p>
<p><strong>1. Strategie: Achte auf einen altersgerechten Tagschlaf</strong><br />
Der Tagschlaf beeinflusst den Nachtschlaf. Deshalb ist es wichtig, auf die Müdigkeitssignale deines Kindes zu achten. Es sollte ausreichende Möglichkeiten bekommen, auch am Tag seinen Schlafbedarf zu decken.</p>
<p><strong>2. Strategie: Übermüdung vermeiden</strong><br />
Übermüdung ist eine der Gründe, warum dein Kind nachts häufig aufwachen kann. Versuche dein Kind nicht extra wachzuhalten, damit es anschließend besser schläft. Meist ist nämlich genau das Gegenteil der Fall.</p>
<p><strong>3. Strategie: Sicherheit und Geborgenheit vermitteln</strong><br />
Wenn sich dein Kind sicher und geborgen fühlt, dann kann es sich entspannen und Vertrauen aufbauen. Entspannung und Vertrauen sind Grundvoraussetzungen zum Einschlafen und fördern einen besseren Schlaf in der Nacht. ⠀⠀⠀⠀⠀</p>
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<p>Deine Natalie</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/naechtliches-aufwachen/">Nächtliches Aufwachen</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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