<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schlaftrainings | Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
	<atom:link href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/category/schlaftrainings/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de</link>
	<description>Schlafcoaching und Ausbildung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jun 2023 08:02:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Schlaftrainings | Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
	<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mein Weg zur Schlafberaterin</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/mein-weg-zur-schlafberaterin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 20:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaftrainings]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=2042</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Du darfst nicht sofort reagieren, wenn deine Tochter weint.“ „Du stillst sie jetzt schon wieder? Du machst dich ja zur Stillsklavin!“ „Sie wacht jede 1 ½ Stunden auf? Natalie, das ist aber nicht normal!“ Dies waren einige Aussagen, die ich in den ersten Wochen nach der Geburt unserer Tochter bekam. Ich habe immer versucht auf [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/mein-weg-zur-schlafberaterin/">Mein Weg zur Schlafberaterin</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Du darfst nicht sofort reagieren, wenn deine Tochter weint.“ „Du stillst sie jetzt schon wieder? Du machst dich ja zur Stillsklavin!“ „Sie wacht jede 1 ½ Stunden auf? Natalie, das ist aber nicht normal!“</p>
<p>Dies waren einige Aussagen, die ich in den ersten Wochen nach der Geburt unserer Tochter bekam. Ich habe immer versucht auf mein Bauchgefühl zu hören. Doch wenn ich ehrlich bin, dann haben mich diese Aussagen auch sehr verunsichert. Damals war ich die erste Mama im Freundeskreis. Ich hatte also noch keine Ahnung, was es mit dem Kinderschlaf auf sich hatte.</p>
<h2>Der Start als verunsicherte Mama</h2>
<p>Und dann kam der Zeitpunkt, an dem meine Tochter nachts immer häufiger aufwachte. Natürlich benötigte sie auch meine Hilfe zum erneuten Einschlafen. Das bedeutete zum Teil alle 30 Minuten stillen. Und ständig hatte ich den Satz im Ohr: „Das ist aber nicht normal.“ Bei jedem Aufwachen wuchs meine Unsicherheit, die Sorgen aber auch die Frustration. Und zusätzlich kam ich durch den Schlafmangel langsam an meine Grenzen. Eine Lösung musste her.</p>
<h2>Eine Lösung musste gefunden werden</h2>
<p>Zu Beginn suchte ich nach Büchern über den Kinderschlaf im Internet. Schnell bin ich auf „Jedes Kind kann schlafen lernen“ gestoßen. Auch im Bekanntenkreis wurde mir dieses Buch empfohlen. Meine Tochter alleine und schreien zu lassen kam für mich allerdings nicht in Frage. Ich war auf der Suche nach Informationen über das Schlafverhalten von Babys. Schnell fand ich eine Fortbildung zu genau diesem Thema. Voller Begeisterung absolvierte ich diese in wenigen Wochen und schnell stand fest: es war noch nicht genug! Durch Zufall bin ich auf die Internetseite von 1001kindernacht gestoßen – ein Ausbildungsinstitut für Schlafberaterinnen.</p>
<p>Die Anmeldung erfolgte zunächst ganz eigennützig. Ich wollte das Schlafverhalten meiner Tochter verstehen und einfach wieder mehr Schlaf. Die Ausbildung begeisterte mich so sehr, dass mein Herzenswunsch bereits in den ersten Wochen entstand: Aufklärung! Es kursieren so viele Mythen und Ammenmärchen um den Baby- und Kleinkindschlaf. Aus ihrem Umfeld erhalten Eltern unzählige Ratschläge und Tipps oder Vergleiche mit anderen Kindern. Letztendlich stehen diese oftmals im Widerspruch zu dem eigenen Bauchgefühl und Unsicherheit entsteht. Es ist mir ein unglaublich großes Anliegen, Eltern aufzuklären und in ihrer Rolle zu bestärken.</p>
<p>Die Zeit der Ausbildung war tatsächlich gar nicht so einfach. Mit kleinem Kind war die freie Zeit nämlich sehr begrenzt. Gelernt wurde während den Schläfchen meiner Tochter oder am Wochenende, wenn mein Mann die Betreuung übernahm. Jede freie Minute wurde zum Lernen genutzt. Nach acht Monaten hielt ich voller Stolz das Zertifikat in den Händen und mein Traum begann.</p>
<h2>Ein Herzenswunsch wird Realität</h2>
<p>Familien zu begleiten, sie zu unterstützen und ihnen zu erholsamen Nächten zu verhelfen erfüllte mich so sehr. Aus diesem Grund machte ich mich noch während meiner Elternzeit selbständig. Anfangs wurde ich gerade von den älteren Generationen belächelt, da meine Tochter ja auch noch nicht „durchschlafe“ und meine Nähe nachts benötigte. Wie sollte ich dann anderen Eltern erklären, wie es richtig funktionieren würde? Dies war nur eine Äußerung von vielen, die mich jedoch nur weiterhin bestärkte. Aufklärung zum Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern ist unglaublich wichtig.</p>
<p>Die Beratungen konnten ausschließlich am Wochenende stattfinden, da ich unter der Woche für meine Tochter da sein wollte. Schnell stand ich vor zwei Problemen. Nachdem ich jede freie Minute für die Beratungen verbrachte, hatte ich kaum noch Zeit für mich und die Familienzeit am Wochenende kam deutlich zu kurz. Noch dazu bekam ich die vielen Beratungsanfragen aufgrund meiner zeitlichen Begrenzung gar nicht alle unter.</p>
<h2>Ein Onlinekurs für euch!</h2>
<p>Wie konnte ich es ermöglichen, mehr Familien zu helfen, allerdings nicht auf Kosten meiner eigenen? Schnell war die Entscheidung gefallen: durch einen Onlinekurs! Doch ich hatte ja überhaupt keine Ahnung, was ich hierbei alles beachten musste, um den Kurs optimal für euch zu gestalten.</p>
<p>Und deshalb bin ich so dankbar, dass ichdamals Caroline Preuss und ihren „ErfolgsKurs“ entdeckte – einen Onlinekurs über Onlinekurse. Denn durch ihren Kurs bekam ich einen Fahrplan zum genauen Vorgehen an die Hand. Für die höchste Qualität und mit Fokus auf eure Zufriedenheit. Und nicht nur das: ich konnte meinen Content für euch optimieren und ein kostenloses Ebook für euch zur Verfügung stellen. Weiterhin war es mir dadurch zusätzlich möglich, einen Newsletter zu gestalten, um noch weitere Tipps und Infos mit euch teilen zu können.</p>
<p>P.S: Falls auch ihr überlegt einen Onlinekurs zu gestalten – neben meiner Herzensempfehlung für den &#8222;Erfolgskurs&#8220; bekommt ihr <a href="https://elopage.com/s/carolinepreuss/erfolgskurs-boni?content_id=114956&amp;pid=23136&amp;prid=2010">hier</a> von Caroline Preuss einen kostenlosen Fahrplan zur Gestaltung eines Onlinekurses.</p>
<p>Habt ihr auch Fragen zum Schlafverhalten eures Kindes oder möchtet eure Schlafsituation verändern?</p>
<p><a href="http://www.bindungsherz-familienbegleitung.de/warteliste-kinderleicht-schlafen">Hier bekommt ihr mehr Infos zum Onlinekurs &#8222;Kinderleicht Schlafen&#8220;</a></p>
<p>Ich wünsche euch entspannte Tage und erholsame Nächte!</p>
<p>Eure Natalie</p>
<p>&nbsp;</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/mein-weg-zur-schlafberaterin/">Mein Weg zur Schlafberaterin</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jedes Kind kann schlafen lernen, oder? Nein!</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/jedes-kind-kann-schlafen-lernen-oder-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdeshecda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 10:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaftrainings]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Kind muss nicht lernen zu schlafen, denn das kann es bereits im Mutterleib. Es muss lediglich lernen, vertrauensvoll und entspannt zu schlafen. Erreicht man das, indem man es schreien oder alleine lässt? Sicherlich nicht. In einem Schlaftraining z.B. durch die Ferbermethode (&#8222;Jedes Kind kann schlafen lernen&#8220;) wird das Kind lediglich darauf konditioniert, dass es [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/jedes-kind-kann-schlafen-lernen-oder-nein/">Jedes Kind kann schlafen lernen, oder? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-638 size-full aligncenter" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Jedes-Kind-kann-schlafen-lernen.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Jedes-Kind-kann-schlafen-lernen.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Jedes-Kind-kann-schlafen-lernen-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Jedes-Kind-kann-schlafen-lernen-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Ein Kind muss nicht lernen zu schlafen, denn das kann es bereits im Mutterleib. Es muss lediglich lernen, vertrauensvoll und entspannt zu schlafen. Erreicht man das, indem man es schreien oder alleine lässt? Sicherlich nicht. In einem Schlaftraining z.B. durch die Ferbermethode (&#8222;Jedes Kind kann schlafen lernen&#8220;) wird das Kind lediglich darauf konditioniert, dass es völlig sinnlos ist, nach seinen Eltern zu rufen. Es hat nämlich die Erfahrung gemacht, dass sie nicht kommen werden. Das Kind gibt also einfach nur auf &#8211; Angst hat es allerdings weiterhin.</p>
<p>Dieser Zustand wird auch &#8222;Angst-Terror&#8220; genannt, welcher bei wahrgenommener Bedrohung oder Gefahr ohne verfügbare Bindungsperson entsteht. Das Kind scheint hierbei friedlich zu schlafen, liegt ruhig da und hat seine Augen geschlossen. In Wahrheit ist es jedoch &#8222;eingefroren&#8220;, in einem Zustand höchster Erregung und versucht sich damit lediglich vor Schlimmerem zu schützen.</p>
<h2>Was ist ein Schlaftraining?</h2>
<p>&#8222;Jedes Kind kann schlafen lernen&#8220; &#8211; der Inhalt dieses Buches basiert u.a. auf der sogenannten Ferbermethode, welche zu Recht sehr umstritten ist. Dr. Ferber selbst hat sich vor Jahren davon distanziert, da er in seinen Äußerungen scheinbar missverstanden wurde. Das Programm wäre für Eltern gedacht gewesen, die kurz vor der Misshandlung ihres Kindes standen – also als letzter Ausweg und zum Schutz vor einer Kindeswohlgefährdung. Für einen gesunden Säugling sei dies absolut nicht zu empfehlen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-583 size-full" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Was-ist-ein-Schlaftraining.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Was-ist-ein-Schlaftraining.jpg 1200w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Was-ist-ein-Schlaftraining-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Was-ist-ein-Schlaftraining-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Ein Schlaftraining ist eine Konditionierungsmaßnahme, die der Tierdressur entstammt. Das Ziel dabei ist, dass das Kind lernt, ohne Hilfe alleine ein- und durchzuschlafen. Es wird abends alleine in sein Bett gelegt und nach einem festen Zeitplan schreien gelassen. Die Eltern dürfen nur zu bestimmten Zeiten in das Zimmer, das Kind nicht hochnehmen und in seinem Bett lassen. Erst wenn das Kind die neuen Bedingungen akzeptiert hat (vielleicht auch erst zwei Wochen später), ist die Durchführung „erfolgreich“.</p>
<p>Bei einem Schlaftraining wird ein Schutzmechanismus im Gehirn aktiviert. Dort wird so viel Cortisol (Stresshormon) ausgeschieden, dass sich das Gehirn „ausklinkt&#8220; und das Kind schläft, bevor es stirbt. Sie werden nachts trotzdem nach wie vor wach. Sie wissen nun allerdings, dass sie keine Unterstützung der Eltern bekommen und geben somit auf. Ihre Angst oder ihr Bedürfnis nach Nähe bleibt jedoch weiterhin bestehen. Dies wird auch &#8222;Angst-Terror&#8220; genannt.</p>
<h2>Gründe der Eltern</h2>
<p>&#8222;Ein Schlaftraining führt dazu, dass das Kind schnell lernt, alleine ein- und durchzuschlafen.&#8220; Sind wir mal ehrlich, das klingt für jedes müde Elternteil doch einfach toll!</p>
<p>Haben Eltern anstrengende Nächte und suchen nach Lösungen, dann dauert es leider nicht lange, bis man auf diverse Bücher stößt, die ein Schlaftraining beinhalten. Auch ich habe damals nach einer Lösung für unser &#8222;Schlafproblem&#8220; gesucht. In meinem Bekanntenkreis wurde mir ein solches Buch sogar empfohlen. Und ich bin an dieser Stelle ehrlich, ich hätte mir damals nichts mehr gewünscht, als einen Fahrplan, wie mein Kind möglichst schnell durchschläft, denn ich war einfach nur müde.</p>
<p>Ein Schlaftraining bietet auf den ersten Blick genau das. Einen vorgegebenen Weg, wie das Kind in kürzester Zeit lernt, endlich durchzuschlafen. Für erschöpfte Eltern klingt das erstmal nach einer guten Lösung. Auch wird es oftmals in Anspruch genommen, um der Umwelt zu genügen, da sich Eltern von dieser unter Druck gesetzt fühlen. Durch fehlende Informationen wird die eigene Unsicherheit verstärkt. Hat mein Kind ein Schlafproblem? Mache ich etwas falsch?</p>
<h2>Auswirkung für Kinder und Eltern</h2>
<p>Doch welche Auswirkungen kann ein solches Schlaftraining haben?</p>
<p>Erschöpfung, ein verunsicherndes Umfeld und fehlende Informationen können Gründe dafür sein, warum Eltern ein Schlaftraining mit ihren Kindern durchführen. Ergebnisse aus der Bindungs- und Hirnforschung liefern zahlreiche Erkenntnisse darüber, dass eine solche Methode jedoch schlimme Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung haben kann.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
Mögliche Folgen können sein:</p>
<ul>
<li>Still- und Ernährungsprobleme</li>
<li>vermehrtes Schreien</li>
<li>Bindungsstörungen</li>
<li>emotionale Probleme: Angst, vermehrte Anhänglichkeit, Aggressionen</li>
<li>Entwicklungsverzögerungen</li>
<li>langfristige Schlafprobleme</li>
<li>langfristige Traumatisierungen</li>
</ul>
<p>Wenn man das Wort Schlaftraining hört, dann gilt der erste Gedanke meist den Kindern. Dass es für sie schlimme Auswirkungen haben kann, ist zum Glück schon weiter verbreitet als vor ein paar Jahren. Doch was viele nicht wissen, es schadet nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern!</p>
<p>Viele Eltern berichten in der Schlafberatung über Schuldgefühle gegenüber ihrem Kind. Auch Versagensgefühle können entstehen, wenn das Schlaftraining nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat oder abgebrochen wurde. Die Eltern-Kind-Beziehung kann unter einer solchen Maßnahme leiden und sich verschlechtern. Daraus resultiert, dass die Eltern mit dem &#8222;schwierigen&#8220; Kind überfordert sind &#8211; Wut und Verzweiflung können entstehen.</p>
<h2>Expertenmeinungen⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀</h2>
<p>Babys und Kleinkinder sind tagsüber und nachts auf eine liebevolle Betreuung angewiesen. Sie haben noch kein Zeitgefühl entwickelt und ihre Bedürfnisse müssen auch nachts erfüllt werden. Wird ein Kind alleine gelassen, dann führt dies vor allem in der Dunkelheit zu großer Angst und das Bindungsverhalten wird ausgelöst. Es versucht dann mit allen Mitteln zu seiner Bezugsperson zu gelangen. Das Schreien und Weinen soll die Eltern dazu bewegen, es zu trösten und ihm Schutz und Sicherheit zu vermitteln. Ignorieren die Eltern das Schreien und gehen somit nicht auf die Bedürfnisse des Kindes ein, erlebt es Gefühle der Panik, Trauer und Ohnmacht.</p>
<p>Zum Glück sind viele Eltern nicht in der Lage, ihr Kind einem Schlaftraining auszusetzen. Sie spüren oft intuitiv, dass sie mit einer solchen Methode nichts Gutes für sich und ihr Kind erreichen. Und dennoch gibt es immer noch so viel Druck von außen, der die Eltern verunsichert und häufig auch zweifeln lässt.</p>
<p>Meistens fehlen ihnen einfach Argumente, warum sie sich feinfühlig um ihr Kind kümmern und ein Schlaftraining keine Lösung für eine bessere Schlafqualität ist.</p>
<p>Aus diesem Grund ist die Broschüre &#8222;Kinder brauchen uns auch nachts &#8211; Warum Schlaftrainings nicht empfehlenswert sind&#8220; entstanden. Darin äußern sich 21 Experten zu Schlaftrainings und raten von der sogenannten Ferbermethode ab.</p>
<p>Die Broschüre steht dir gratis zur Verfügung und du findest sie hier: <a href="http://1001kindernacht.ch/Eltern/Vorsicht-Ferbern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://1001kindernacht.ch/Eltern/Vorsicht-Ferbern/</a> ⠀⠀</p>
<h2>Tipps zur Verbesserung der Schlafqualität</h2>
<p>Du möchtest endlich wieder erholsame Nächte für dich und dein Kind? Erfahre jetzt, welche 5 Tipps dir dabei helfen können.</p>
<ul>
<li>Licht und Dunkelheit<br />
Hilfreich ist es, tagsüber viel rauszugehen, denn das Sonnenlicht (und Licht generell) hemmt das Schlafhormon Melatonin. Dieses wird bei gedämpftem Licht und Dunkelheit ausgeschüttet. Versuche abends darauf zu achten und kein Blaulicht oder grelles kaltes Licht vor dem Schlafen gehen zu verwenden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus<br />
Die Schlafqualität kann durch einen regelmäßigen Rhythmus verbessert werden. Dies sollte auch am Wochenende beibehalten werden. Beachte, dass der kindliche Organismus mindestens 14 Tage benötigt, bis er sich an Veränderungen gewöhnt hat.</li>
</ul>
<ul>
<li>Raumtemperatur und Luftqualität<br />
Die ideale Raumtemperatur beträgt ca. 18 Grad, denn niedrige Temperaturen fördern einen erholsamen Schlaf. Sinnvoll kann es außerdem sein, wenn du tagsüber und vor dem Schlafen gehen ausreichend lüftest.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ausreichend Platz zum Schlafen<br />
Gerade bei Co-Sleeping ist es wichtig, dass jedes Familienmitglied genügend Platz zum Schlafen hat. Es sollten ca. 80-90 cm pro Person zur Verfügung stehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Entspannung<br />
Entspannung ist wohl eines der wichtigsten Elemente für eine gute Schlafqualität. Denn das Einschlafen gelingt nur, wenn man sich entspannen kann. Was immer für dich und dein Kind zur Entspannung beiträgt (z.B. Körperkontakt oder eine Massage), fördert einen erholsamen Schlaf. Viel Bewegung an der frischen Luft senkt nachweislich den Cortisolspiegel (Stresshormon) und wirkt sich somit ebenfalls positiv auf eine gute Schlafqualität aus.</li>
</ul>
<p>Liebe Mama, lieber Papa, ist deine Situation in der Nacht zu einer Belastung geworden? Bist du erschöpft und möchtest endlich wieder einen erholsamen Schlaf? Du würdest alles dafür tun, damit du wieder ein bisschen mehr schlafen kannst? Dann führe kein Schlaftraining durch. Gerne kannst du dich für eine individuelle Schlafberatung bei mir melden und wir finden gemeinsam einen für euch passenden Lösungsweg.</p>
<p>Wenn dir mein Beitrag weitergeholfen hat, dann teile ihn gerne mit anderen und hinterlasse mir einen Kommentar.</p>
<p>Deine Natalie</p>
<p><a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafberatung/"><strong>Hier erfährst du mehr über die Schlafberatung</strong></a></p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/jedes-kind-kann-schlafen-lernen-oder-nein/">Jedes Kind kann schlafen lernen, oder? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
