<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Abstillen | Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
	<atom:link href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/category/abstillen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de</link>
	<description>Schlafcoaching und Ausbildung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Feb 2024 09:45:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2020/11/Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Abstillen | Bindungsorientierte Familienbegleitung</title>
	<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Verhindert Stillen das Durchschlafen?</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/verhindert-stillen-das-durchschlafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 07:54:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=9422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dein Kind schläft noch nicht durch und du stillst? Dann solltest du vielleicht mal ans Abstillen denken! Erschrocken über diese Aussage? Ich auch, denn sie wird unglaublich häufig an Stillmamas herangetragen. Im heutigen Blogartikel klären wir gemeinsam auf, woher diese Aussage stammt und wie viel Wahrheit dahintersteckt. Falsche Informationen von Fachkräften In meinen Beratungen höre [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/verhindert-stillen-das-durchschlafen/">Verhindert Stillen das Durchschlafen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-9424 size-full" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Blogbilder-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Dein Kind schläft noch nicht durch und du stillst? Dann solltest du vielleicht mal ans Abstillen denken!</p>
<p>Erschrocken über diese Aussage?</p>
<p>Ich auch, denn sie wird unglaublich häufig an Stillmamas herangetragen. Im heutigen Blogartikel klären wir gemeinsam auf, woher diese Aussage stammt und wie viel Wahrheit dahintersteckt.</p>
<h2>Falsche Informationen von Fachkräften</h2>
<p>In meinen Beratungen höre ich immer wieder, dass Fachkräfte (z.B. Kinderärzte, Hebammen, Schlafcoaches,…) zum Abstillen raten, wenn das Kind mit 6 Monaten noch nicht durchschläft. Manchmal wird sogar eine <strong>„Durchschlafstörung“</strong> diagnostiziert.</p>
<p>Das Stillen würde dem <strong>Schlafverhalten schaden</strong> und ein <strong>Abstillen führe zu besseren Nächten</strong>.</p>
<p>Wenn einem dies von einer Fachkraft erzählt wird, dann kann das ganz schön <strong>verunsichern</strong>, oder? Denn eigentlich gehen wir ja davon aus, dass sie schon weiß, wovon sie spricht. Und niemand möchte seinem Kind in seiner <strong>Schlafentwicklung schaden</strong>.</p>
<p>Tatsächlich ist dies jedoch gar nicht der Fall. Ein Abstillen führt nur <strong>selten</strong> zu einer Veränderung im Schlafverhalten.</p>
<h2>Erwartungen vs. Realität</h2>
<p>Gerade in der westlichen Welt geht man davon aus, dass Kinder mit ca. 6 Monaten durchschlafen. Doch sind sie dazu überhaupt schon in der Lage?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-9423 " src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530.jpg" alt="" width="673" height="365" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530.jpg 673w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-30-094530-480x260.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 673px, 100vw" /></p>
<p>Nein. Die meisten Kinder sind tatsächlich erst mit <strong>drei Jahren</strong> in der Lage durchzuschlafen. Denn dazu wird eine gewisse <strong>Hirnreife</strong> benötigt. Das Problem hierbei ist, dass diesbezüglich viele <strong>Falschinformationen</strong> im Umlauf sind.</p>
<p>Außerdem benötigen Kinder das ganze erste Jahr auch <strong>nachts Nahrung</strong> – manche sogar darüber hinaus. Es kann also sein das du auf Anraten einer Fachkraft abstillst, dein Kind dann jedoch die<strong> Flasche</strong> benötigt. Diese Umstellung ist für viele Stillmamas sehr<strong> anstrengend</strong>.</p>
<h2>Gründe für nächtliches Aufwachen</h2>
<p>Nicht nur das Bedürfnis nach Nahrung kann zum Aufwachen in der Nacht beitragen.</p>
<p>Es gibt einige <strong>körperliche Ursachen</strong>, die auch ärztlich abgeklärt werden sollten, z.B. Erkältungen oder Mittelohrentzündungen. Gerade Ohrenschmerzen werden nachts im Liegen verstärkt und sind für dein Kind höchst schmerzhaft.</p>
<p>Aber es gibt natürlich auch völlig natürliche Gründe, weshalb dein Kind nachts aufwacht. Das <strong>Ausscheidungsbedürfnis</strong> oder die Verarbeitung von <strong>Tageseindrücken</strong> können die Ursache dafür sein.</p>
<p>Es kann außerdem sein, dass dein Kind bei den <strong>Übergängen</strong> der verschiedenen Schlafphasen aufwacht und diesen Prozess noch nicht allein meistern kann. Hierbei sind sie oft länger auf die Unterstützung ihrer Bindungspersonen angewiesen.</p>
<p>Das nächtliche Aufwachen kann auch <strong>emotionale Gründe</strong> haben und z.B. durch die Fremden- oder Trennungsangst verstärkt werden. Die <strong>fehlende</strong> <strong>Objektpermanenz</strong> kann ebenfalls dazu beitragen, dass dein Kind nachts weint und nach dir ruft. Bei einem Baby ist es nämlich so, dass es nicht versteht, dass du dich in der Nähe befindest, wenn es dich nicht mehr sehen kann.</p>
<p><strong>Schmerzen</strong> und <strong>Unwohlsein</strong> können ebenfalls Gründe dafür sein, warum die Nächte nicht erholsam sind. Besonders das <strong>Zahnen</strong> bereitet vielen Kindern und auch Eltern schlaflose Nächte. Gleichzeitig können auch <strong>Krankheiten</strong> wie z.B. Schnupfen und die dadurch erschwerte Atmung beim Schlafen stören.</p>
<p>Je nach <strong>Entwicklungsschritt</strong> wird dein Kind ebenfalls wieder öfters wach und benötigt deine Hilfe, um wieder in den Schlaf zu finden. Denn das neu Erlernte wird vor allem nachts verarbeitet.</p>
<p>Du siehst also: das Stillen ist NICHT dafür verantwortlich, dass dein Kind mit 6 Monaten noch nicht durchschläft. Es kann es schlichtweg einfach noch nicht (natürlich gibt es immer Ausnahmen 😉 ).</p>
<p>Also mach dir keine Sorgen. Solange du dich mit dem Stillen <strong>wohlfühlst</strong>, musst du auch <strong>nichts verändern</strong>! Egal wer dir dazu rät.</p>
<p>Solltest du deine Stillsituation dennoch verändern wollen (z.B Dauernuckeln / Einschlafstillen lösen oder Abstillen), dann schau mal <strong><a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/">hier</a></strong>.</p>
<p>Ganz liebe Grüße,</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-2412 alignleft" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/06/Name.png" alt="" width="191" height="65" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/verhindert-stillen-das-durchschlafen/">Verhindert Stillen das Durchschlafen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abstillen gegen den Wunsch der Mama</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/abstillen-gegen-den-wunsch-der-mama/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 06:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=6894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entscheidet sich eine Mama für das Stillen, dann kommt sie im Laufe ihrer Stillzeit mit vielen Äußerungen aus dem Umfeld in Kontakt. Und diese sind nicht immer positiv. Häufig wird einem erklärt, dass das Stillen die Ursache für irgendwelche Schwierigkeiten ist. Der Kinderarzt gibt dem Stillen die Schuld, dass das Kind nicht durchschläft. Die Kita/Tagesmutter [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/abstillen-gegen-den-wunsch-der-mama/">Abstillen gegen den Wunsch der Mama</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6898" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Entscheidet sich eine Mama für das Stillen, dann kommt sie im Laufe ihrer Stillzeit mit vielen <strong>Äußerungen aus dem Umfeld</strong> in Kontakt. Und diese sind nicht immer positiv.</p>
<p>Häufig wird einem erklärt, dass das Stillen die <strong>Ursache für irgendwelche Schwierigkeiten</strong> ist. Der <strong>Kinderarzt</strong> gibt dem Stillen die Schuld, dass das Kind <strong>nicht durchschläft</strong>. Die <strong>Kita/Tagesmutter</strong> möchte ein Abstillen der Mama, damit das <strong>Einschlafen</strong> des Kindes <strong>auch in der Einrichtung</strong> klappt. Und manchmal sind sogar die <strong>Papas</strong> gegen das Stillen, weil dies angeblich ihrer <strong>Bindung</strong> zum Kind <strong>schadet</strong>.</p>
<p>Doch ist das Stillen wirklich die Ursache für diverse Schwierigkeiten? Muss man als Mama wirklich gegen den eigenen Wunsch abstillen?</p>
<h2>Stillen führt zum häufigen Aufwachen</h2>
<p>Diese These ist erstmal völliger Quatsch. Im ersten Lebensjahr (und manchmal auch darüber hinaus) ist das Kind auf <strong>nächtliche Mahlzeiten angewiesen</strong>. Es gibt so viele andere Gründe, warum dein Kind nachts aufwacht.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Hunger/Durst</li>
<li>Ausscheidungsbedürfnis</li>
<li>Schmerzen / Krankheit</li>
<li>Übermüdung/zu wenig Schlafdruck</li>
<li>veränderte Einschlafsituation</li>
<li>Übergänge in den nächsten Schlafzyklus</li>
<li>Schlafstörungen</li>
</ul>
<p>Stillen ist also nicht verantwortlich dafür, dass dein Kind nachts häufig erwacht.</p>
<p>In manchen Fällen wird das Stillen zu einer <strong>Schlafgewohnheit</strong>. Was das ist und wie du diese verändern kannst, erfährst du im <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/schlafgewohnheiten/">Blogartikel &#8222;Schlafgewohnheiten&#8220;</a>.</p>
<h2>Abstillen für die Fremdbetreuung</h2>
<p>Auch dies ist nicht notwendig und meist sogar <strong>kontraproduktiv</strong>. Warum? Dein Kind hat bei einer <strong>Eingewöhnung</strong> schon genug <strong>Veränderungen</strong>. Da hilfst du ihm am besten, wenn zu Hause alles wie gewohnt abläuft. Auch die Einschlafbegleitung.</p>
<p>Und noch dazu: Kinder können sehr wohl lernen, dass die Mama zu Hause in den Schlaf stillt und in der Kita klappt es mit XY. Was es hier braucht ist <strong>Vertrauen</strong> und eine <strong>gute Bindung zu den ErzieherInnen</strong>.</p>
<h2>Stillen schadet der Bindung zum Papa</h2>
<p>Folgende Nachricht hat mich von einer Mama erreicht:</p>
<p><em>„Mein Mann macht mir total Druck abstillen zu müssen. Ich sehe aber keinen Grund jetzt auf Zwang komplett abzustillen. Er hat seit langem schon irgendwie ein Problem damit. Er meint wohl, dass das Stillen die Bindung vom Kind zu ihm wohl irgendwie einschränken würde und macht mir immer ein schlechtes Gewissen. Ich weiß echt nicht mehr, wie ich ihm erklären soll, dass es nichts mit dem Stillen zu tun hat.“</em></p>
<p>Meistens ist es tatsächlich der Fall, dass die <strong>Mama eine engere Bindung</strong> zum Kind hat. Dies hat jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Stillen zu tun. Die Mama verbringt i.d.R. einfach die <strong>meiste Zeit</strong> mit dem Kind. Deshalb hat häufiger die Möglichkeit, auf die <strong>Bedürfnisse</strong> des Kindes einzugehen.</p>
<p>Es ist auch erwiesen, dass Mamas <strong>früher auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren</strong>. Da ist es aus kindlicher Sicht ja nur verständlich, dass das Kind hier eher zur Mama geht, um seine Bedürfnisse zu stillen.</p>
<p>Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass der Papa dann keine gute Bindung zum Kind hat. Auch Papas können ihre <strong>Bindung zum Kind stärken</strong> und das geht vor allem mit <strong>Zeit</strong>. Je mehr Zeit er mit dem Kind verbringt, desto stärker wird natürlich auch die Bindung. Unabhängig davon, ob gestillt wird oder nicht. Das würde sonst bedeuten, dass alle Kinder mit Flasche eine bessere Bindung zu ihrem Papa hätten als Stillkinder. Und dem ist natürlich nicht so.</p>
<p>Es spielen mehrere Faktoren wie zum Beispiel <strong>Zeit, Temperament</strong> oder die <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> eine Rolle.</p>
<h2>Papa kann das Einschlafen sonst nicht übernehmen</h2>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6899" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2.jpg" alt="" width="2240" height="1260" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2.jpg 2240w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-1280x720.jpg 1280w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-980x551.jpg 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2022/09/2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2240px, 100vw" /></p>
<p>Ein weiterer Irrglaube ist, dass der Papa die Einschlafbegleitung nicht übernehmen kann, weil die Mama stillt.</p>
<p>Wenn dein Kind eine gute Beziehung und Bindung zum Papa hat, dann kann er das natürlich auch übernehmen. Kinder lernen nämlich schnell, bei welcher Person es welche Einschlafbegleitung erhält.</p>
<p>Viele Eltern sorgen sich, weil ihr Kind bei dieser <strong>Veränderung weint</strong>. Das ist jedoch erstmal gar <strong>nicht ungewöhnlich</strong>. Dein Kind wurde bisher nur von dir ins Bett gebracht, vielleicht über Monate oder sogar Jahre hinweg. Es ist also erstmal völlig verständlich, wenn es mit Weinen reagiert. Dein Kind kann nicht verstehen, warum du plötzlich nicht da bist, obwohl es müde ist.</p>
<p>1. Wichtig ist, dass du den beiden die <strong>Chance</strong> gibst, dass sie einen gemeinsamen Weg finden können.<br />
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀<br />
2. Eine wichtige Voraussetzungen dabei ist, dass der Papa <strong>überzeugt</strong> ist, dass er die neue Situation gemeinsam mit eurem Kind schaffen wird und er sich dabei wohl fühlt. Denn diese Sicherheit wird sich auch auf euer Kind übertragen.</p>
<p>3. Der <strong>richtige Zeitpunkt</strong> ist ebenfalls sehr wichtig. Seid ihr im Stress oder es stehen gerade noch andere Ereignisse an (z.B. Eingewöhnung oder Krankheit), dann wird eurem Kind diese Veränderung erfahrungsgemäß schwerer fallen.</p>
<p>Du möchtest deine Stillsituation dennoch liebevoll verändern (z.B. Dauernuckeln / Einschlafstillen lösen oder Abstillen)? Dann schau mal <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2412 alignleft" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/06/Name.png" alt="" width="299" height="102" /><br />
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/abstillen-gegen-den-wunsch-der-mama/">Abstillen gegen den Wunsch der Mama</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächtliches Abstillen &#8211; meine persönliche Erfahrung</title>
		<link>https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natalie Elbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 20:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafgewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bindungsherz-familienbegleitung.de/?p=1931</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich stille meine Tochter nun seit 1 ½ Jahren. In dieser Zeit bekam ich immer wieder Äußerungen aus meinem Umfeld wie: „Dein Kind wird sich daran gewöhnen, dass es nur an der Brust einschlafen kann!“ „Sie muss doch auch mal lernen, alleine einzuschlafen!“ „So kann der Papa sie ja nie ins Bett bringen!“ Und noch [&#8230;]</p>
Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/">Nächtliches Abstillen – meine persönliche Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1932" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-e1613592142375.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/1-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Ich stille meine Tochter nun seit 1 ½ Jahren. In dieser Zeit bekam ich immer wieder Äußerungen aus meinem Umfeld wie: „Dein Kind wird sich daran gewöhnen, dass es nur an der Brust einschlafen kann!“ „Sie muss doch auch mal lernen, alleine einzuschlafen!“ „So kann der Papa sie ja nie ins Bett bringen!“ Und noch einiges mehr. Und sind wir mal ehrlich – jede stillende Mama kennt solche Sprüche. Ich empfand das Stillen zum Einschlafen jedoch immer sehr praktisch und war froh, dass es so einfach ging.</p>
<p>Mit der Zeit stellte ich fest, dass sich tatsächlich eine Schlafgewohnheit entwickelt und meine Tochter das Schlafen mit dem Stillen verknüpft hat. Dies forderte sie also auch nach jedem Aufwachen ein.  Für mich war das in Ordnung. Ihr gab es Sicherheit und Orientierung und für mich bedeutete es extra Kuschelzeit zum Einschlafen und auch nachts wurde ich dadurch kaum wach. Auf die Frage, wie lange ich denn „noch“ stillen möchte, lautete meine Antwort immer: „So lange sie es braucht und für mich in Ordnung ist.“</p>
<p>Und irgendwann gab es Nächte, in denen das nächtliche Stillen plötzlich wieder sehr anstrengend für mich wurde. Das lag nicht am Stillen an sich, sondern daran, dass wir beide nicht zu Ruhe kamen und dann am nächsten Tag völlig müde waren. Immer wieder sagte ich spaßeshalber zu meinem Mann, dass ich nachts jetzt abstillen werde. Aber dann überwiegten doch immer wieder die Vorteile.</p>
<p>Wird das Abstillen nicht vom Kind initiiert, dann erlebt es einen Verlust. Das es darauf mit Weinen oder sogar Wut reagiert, ist also durchaus verständlich. In der Ausbildung zur Schlafberaterin war das Stillen ein großer Themenbereich. Die Theorie des nächtlichen Abstillens bzw. der Veränderung einer Schlafgewohnheit war mir also bekannt.</p>
<p>Auch habe ich bereits viele Mamas bei einer Veränderung der Einschlafgewohnheit erfolgreich begleiten dürfen. Ganz egal ob es hierbei um das Einschlafstillen ging, um das Tragen oder Hüpfen auf dem Ball usw. Ich weiß, dass ein solcher Schritt für Mama und Kind nicht einfach ist und Kinder durchaus auch weinen oder gar wütend reagieren. Umso wichtiger ist deshalb die eigene Haltung. Nur wenn die Mama wirklich sicher ist und zu 100 % hinter ihrer Entscheidung steht, dann kann sie diese Sicherheit auch gegenüber ihrem Kind ausstrahlen. Und dies ist enorm wichtig, um es bestmöglich unterstützen zu können. Ebenfalls sollte eine Strategie überlegt werden, wie mit den möglichen Reaktionen des Kindes umgegangen wird. Und ich war mir einfach nie 100 % sicher, diesen Schritt auch tatsächlich gehen zu wollen und mich dann den Gefühlen meiner Tochter „zu stellen“.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1933" src="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-e1613592233183.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-980x551.png 980w, https://bindungsherz-familienbegleitung.de/wp-content/uploads/2021/02/2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Und plötzlich war sie dann da – die Nacht, die alles veränderte. Nach stundenlangem Dauernuckeln und Schmerzen wurde es mir irgendwann zu viel. Ich sagte zu meiner Tochter, dass es jetzt keine Milch mehr geben würde und wir einen anderen Weg zum Einschlafen finden werden. Es folgte heftiges Weinen und dies auszuhalten, war für mich alles andere als leicht. Ich versuchte sie zunächst im Bett zu beruhigen. Anschließend fing ich an sie durch das Schlafzimmer zu tragen und letztendlich stillte ich sie zur Beruhigung im Wohnzimmer, da ich das Stillen räumlich vom Schlafen trennen wollte. Kurz bevor sie einschlief, ging ich mit ihr erneut ins Schlafzimmer. Dort begann das Weinen erneut und ich fing an eine Geschichte zu erzählen. Eine Abenteuergeschichte, in der sämtliche Kuscheltiere meiner Tochter vorkamen. Durch das ständige Überlegen der Handlung, konnte ich ruhig bleiben und den Fokus beibehalten. Dadurch konnte ich trotz allem entspannen und irgendwann schlief auch meine Tochter ein.</p>
<p>Mir war bewusst, dass ich diesen Schritt nun auch zu Ende gehen musste, um sie nicht zu verunsichern. Somit beschloss ich also nachts und zum Einschlafen nicht mehr zu Stillen. Vor dem Mittagsschlaf erzählte ich ihr, dass wir jetzt nochmal stillen, weil es im Bett keine Milch mehr geben wird. Das Einschlafen funktionierte ohne eine einzige Träne und mit der Fortsetzung unserer Geschichte. Ich war völlig überrascht, da ich nach der langen Stillzeit mit mehr Widerstand gerechnet hatte. Am Abend erklärte ich ihr das Vorgehen erneut. Ich entschied mich dafür, mit ihr ins Bett zu gehen und nahm Wasser und eine Banane mit, falls sie nachts Hunger oder Durst bekommen würde. Das Einschlafen hat mit der Geschichte ebenfalls wieder toll funktioniert. Das erste Aufwachen nach ca. einer Stunde fiel ihr jedoch sehr schwer. Ich versuchte sie mit der Geschichte zu beruhigen, doch es klappte einfach nicht. Nach ca. 25 Minuten bot ich ihr die Banane an. Und ich glaube sie war völlig überrascht, da sie sofort verstummte. Sie aß tatsächlich die halbe Banane und schlief danach ein.</p>
<p>Seither klappt das Ein- und Weiterschlafen ohne Stillen. Die ersten Nächte bin ich gemeinsam mit ihr ins Bett gegangen. Mir war es wichtig sofort bereit zu sein und auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Es gab mir auch zusätzliche Sicherheit in meinem Handeln.</p>
<p>Ich bin nach wie vor immer noch total überrascht wie gut sie das angenommen hat und unglaublich stolz auf uns beide. Es ist nämlich nicht nur für unsere Kinder eine große Veränderung und ein großer Schritt. Auch heute erzähle ich ihr vor dem ins Bett bringen, dass es jetzt nochmal eine Milch gibt und wir dann ins Bett gehen, in dem nicht mehr gestillt wird. Das Stillen vor dem Schlafen gehen hat sich zu einem neuen und schönen Ritual etabliert und ich genieße diese extra Kuschelzeit sehr.</p>
<h2>Nächtliches Abstillen &#8211; eine Lösung für alles?</h2>
<p>Ich möchte dir noch auf den Weg mitgeben, dass Abstillen NICHT automatisch zu besseren Nächten oder gar zum Durchschlafen verhilft. Leider zählt dies zu den vielen Mythen beim Kinderschlaf. Wach werden Kinder nämlich nach wie vor, sie können jedoch auf eine andere Art und Weise wieder in den Schlaf finden.</p>
<p>Meine Tochter schafft die Übergänge jetzt tatsächlich besser als zuvor. Ihr reicht der nächtliche Körperkontakt. Wird sie nachts weinend wach, dann dauert es allerdings länger, um sie wieder zu beruhigen. Dies führt natürlich auch zu längeren Wachphasen für mich. Für mich persönlich war die Trennung von Stillen und Schlafen dennoch die richtige Entscheidung zum richtige Zeitpunkt.</p>
<h2>Möchtest du ebenfalls abstillen, weißt aber nicht wie?</h2>
<p>Vielleicht hilft dir meine persönliche Erfahrung auch bei deiner Situation weiter. Bist du dir dennoch unsicher? Wünscht du dir eine <strong>gute Vorbereitung</strong> und eine<strong> liebevolle Begleitung</strong> deines Kindes? Du möchtest abstillen und die <strong>Bindung</strong> zu deinem Kind weiterhin <strong>stärken</strong>? Es soll auf die <strong>Bedürfnisse</strong> von dir UND deinem Kind eingegangen werden?</p>
<p>Dann zeige ich dir <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/beduerfnisorientiert-abstillen-warteliste/"><strong>hier</strong></a> gerne wie du dabei vorgehen kannst.</p>
<p>Deine Natalie</p>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>Der Beitrag <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de/nachts-abstillen-meine-persoenliche-erfahrung/">Nächtliches Abstillen – meine persönliche Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://bindungsherz-familienbegleitung.de">Bindungsorientierte Familienbegleitung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
